Unterwegs noch ein kleiner Stopp im Internetcafe bei der Schule gemacht um ein Email nach Hause zu schreiben.
Da letzte ist anscheinend nicht angekommen.
Als ich dann bei den „gesendeten Emails“ nachgeschaut habe, war schnell klar weshalb.
Nun ja, Malta = ehemalige britische Kolonie, daher= englische Tastaturen.
Leider sind daher nicht alle Zeichen und Buchstaben auf dem selben gewohnten Platz und deshalb habe ich die Emailadresse falsch getippt.
Dies habe ich noch schnell nachgeholt und diesmal, so hoffe ich, alles richtig getippt.
Unsere Lehrerin Rachel hatte heute Ihre letzten Stunden mit uns, da Sie die nächste Woche Ferien hat. Schade.
Dafür haben wir uns ausführlich über Jobs und "Job swaps" unterhalten.
Job swap meint das tauschen der Arbeitsplätze für eine kurze Zeit. Zum Beispiel für einen Tag.
Erstaunlicherweise wollte keiner meiner finnischen Mitschüler mit mir tauschen.
Ich hingegen habe gemeint, dass ich die gerne mal tun würde.
Einen Tag Journalist zu sein wäre doch was feines. Als sie mir aber fliessendes sprechen von Finnisch als Grundvoraussetzung genannt haben, wurden meine Ambitionen recht schnell kleiner :-)
Nach der Nachmittagsstunde sind Thorsten und ich nach Valletta gefahren. Den Besuch der Tempel werden wir auf nächste Woche verschieben.
Wieder in Valletta am Teutonenbrunnen angelangt beschlossen wir, die „Malta experience“ anzusehen, eine Multimediavorstellung über Malta, jedoch war diese bereits ausgebucht.

Als ich die 3 vollen Busse vor dem Eingang sah, begriff ich auch weshalb.
Leider war erst eine Stunde später wieder eine Vorstellung, sodass wir uns entschlossen das Manoel Theater zu besuchen.
Das Manoel Theater stellte sich als große Kirche heraus, die durchaus auch sehenswert war. Entweder haben wir das Theater verpasst, oder uns durch die große Kuppel irritieren lassen. Was soll’s. Auch die Kirche war sehr schön. Viele Gemälde zierten die Kirche und das große Kuppeldach tat das seine dazu.
Auf dem Rückweg mussten wir uns zuerst einmal Stärken, hatten wir doch beide seit dem Frühstück noch nichts gegessen.
Also rein in Anna's Bar und eine Art Crepe gegessen. Thorsten hat dann zum ersten Mal Kinnie getrunken. Ihm schmeckte es wie Cynar ohne Alkohol. Wobei er nicht mal so Unrecht hatte.
Mir jedenfalls schmeckt das Kinnie wirklich gut.
Vor allem, weil es nicht so süß ist.
Während des Essen haben wir uns dann entschlossen am Sonntag mal in der Nähe Mgarr wandern zu gehen. Ich habe Ihn überzeugt die Car Ruts und die Dwejra Lines zu erwandern.
Da wir für Samstag verschiedene Aktivitäten geplant haben, werden wir uns um 20 Uhr zum Abendessen treffen und das weitere Vorgehen klären.
Ich werde morgen um 11 Uhr im Hypogäum in Paola erwartet.
Ich werde versuchen das Hypogäum mit einem Besuch der Tempel von Tarxien zu verbinden, die in etwa 20 Gehminuten auseinanderliegen.
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