Montag, 2. Juni 2008

Dienstag 9.Tag






Heute ging es mir wieder einiges besser.



So plante ich schon beim Frühstück meinen Tag.
Ich beschloss, mit Captain Morgan eine Harbour-Tour zu absolvieren. Natürlich nach der Schule.
Der Morgen verflog in Erwartung der Schiffsreise wie im Fluge.
Wir hatten eine neue Lehrerin, Maya, bei der wir endlich einiges an Grammatik und Vokabular lernten.
Kaum war die Schule aus, ging ich ins Hotel zurück um mich bereit zu machen.
Nach ausgiebigem Eincremen und packen meiner Ausflugskluft ging ich zur Busstation.
Nach einigen Minuten bin ich dann im Hafen von Sliema angekommen.
Anscheinend hatten alle Tourenverkäufer auf mich gewartet, denn nach 5 Minuten promenieren am Pier hatte ich zahllose Flyer abbekommen.
Ich habe dann bei einer netten Dame gebucht, die mir erklärte, dass ich noch gut 45 Minuten warten muss bis zur Abfahrt.
Das war nicht weiter tragisch, da ich auch noch etwas Kleines essen wollte.
Ich machte mich daher auf die Suche nach einer Pastizzeria, aber leider hab ich auf die Schnelle keine gefunden.
Daher habe ich mit einem Burger und einer Ration Flüssigkeit vorlieb nehmen müssen.
Um 14.10 habe ich dann die Europe II bestiegen und noch ca. 20 Minuten an Deck die Sonne genossen.


Mit 5 Minuten Verspätung dröhnten dann die beiden Schiffdiesel lauter und wir legten ab.
Obwohl ich dem Schiffschaukeln nicht allzu viel abgewöhnen kann, war die Schauklerei durchaus nicht so wild und ich genoss die Reise an verschiedenen alten Gebäuden vorbei.
Durch einen Lautsprecher wurden wir sogar auf Deutsch auf diverse interessante Sehenswürdigkeiten aufmerksam gemacht.






Als wir den schützenden Hafen von Sliema verliessen und ins offene Meer gelangten, wollte der Kapitän, dass wir uns alle hinsetzten.
Schlagartig wurde uns bewusst, weshalb diese Bitte.
Die Europa II pflügte sich durch einige, für uns Landratten hohe Wellen. Das Wasser spritzte bis zu den Fenstern hoch, die einige erschrockene Asiaten entsetzt zuzogen.
Irgendwie hatte ich sogar Spass dabei. Wer hätte das gedacht?!

Nach 10 Minuten war der Spass aber vorbei und wir erreichten Grand Harbour. Grand Harbour ist der grösste Naturhafen im Mittelmeer, wie und die freundliche Stimme aus dem Lautsprecher in 4 Sprachen versicherte.

Unter den riesigen Festungsmauern von Valletta glitten wir Richtung Marsa, den Three Cities Cospicua, Senglea und Vittoriosa zu.













Jede der Three Cities verfügt über eine eigene Bucht, die wir alle ansteuerten.
Diese drei Städte werden zusammen auch die Cottonera genannt.
Über Marsa haben wir gelernt, dass dies Hafen bedeutet. Teile dieses Namens finden wir überall auf der Welt:
Marsaxlokk, Marsascala, um einige auf Malta zu nennen Marseille in Frankreich und einige in Italien.
Bei Vittoriosa sind wir nahe am Hollywood Maltas vorbeigefahren.
Die ist kein Witz, wurden hier Filme wie "Orca der Killerwal", "Gladiator", "Der Graf von Montecristo" und "Popey der Seemann" hier auf Malta gedreht.

Nach rund 1 ½ Stunden legte die Europa II wieder sicher im Hafen von Sliema an und wir hatten wieder festen Boden unter den Füssen.

Ich habe den Bus Richtung St. Julians genommen und bin aber an der schönen Promenade von Sliema wider ausgestiegen und habe mich zu Fuss auf den Heimweg gemacht. Bei angenehmen Temperaturen eine schöne Sache.
Beim Hotel habe ich dann wieder im Arkadia ( so heisst der Lebensmittelladen gegenüber dem Hotel) mein Abendessen eingekauft.

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