Dienstag, 23. Dezember 2008

Die Zeit rennt...

Man möge dem Autor verzeihen, aber wie es der Titel schon sagt...

Das Jahr 08 ist nun beinahe zu Ende und ich sehne mich nach der wärmenden Sonne Maltas.
Hier ist es kalt und neblig. Sowas ist nicht mein Ding.

Täglich werden die Online Newspaper von Malta gelesen und in Erinnerungen geschwelgt.
Die Spaziergänge dem Meer entlang zwischen St Julians und Sliema fehlen mir halt schon.

Leider kann ich meine Frau gar nicht für Malta begeistern. Ihr ist es zu verbaut und zu lärmig,.
Naja... Irgendwie kann ich Sie ja verstehen, ging es mir auch lange so.

Und trotzdem hat mich das Virus Maltesis arg im Griff.

Ich habe mich sogar schon umgeschaut wo ich mein geliebtes Kinnie hier in der Schweiz kaufen kann. Gerade mal ein Importeur gibts, aber die Dosen sind dermassen teuer ;-(

Nächstes jahr kann ich meine Sprachkurse fortsetzen. So hoffe ich entweder das BEC Vantage oder das First noch zu schaffen.
Villeicht gehts ja dann im 2010 wieder nach Malta. Wer weiss.... :-)

Solange werde ich mich halt mit Newspaper und Forumlesen über Wasser halten.

Nichts desto Trotz:

Happy Christmas and a peacefull 2009 to all

Mario

Dienstag, 25. November 2008

Wie das so ist auf Malta

Diesen Post konnte ich mir einfach nicht verkneifen ;-)

Ein Gericht verrteilte heute morgen (101 !) Busfahrer zu einer Buse von EUR70.

Begründung:Sie hatten, anstatt ihre Linie zu bedienen Touristen über die Insel gefahren.

So erstaunt es nicht, warum die Fahrpläne nicht stimmen (können) *gg*

Artikel in der Times of Malta hier http://www.timesofmalta.com/articles/view/20081120/local/100-bus-drivers-fined

Mittwoch, 20. August 2008

Schlusswort zur Sprachreise

Nun ist es an der Zeit diesen Blog abzuschliessen.

Es hat mir viel Freude gemacht diesen Blog zu schreiben und so meine persönlichen Gedanken und Eindrücke "zu Papier" zu bringen.

Leider war die Resonnanz nicht so gross wie ich Sie mir eigentlich gedacht habe.
Daher werde ich es vermutlich bei dem einen hier Blog belassen und diesen als Erfahrung ansehen.
Selbstverständlich werde ich versuchen alle Arten von Fragen über Malta, ESE-Malta oder andere Sachen gerne zu beantworten.
Mario









Dienstag, 29. Juli 2008

Ziel erreicht !

Das Ziel dieses ganzen Unternehmens war ja die Prüfungen für das Examen BEC Preliminary Anfangs Juni 08 zu bestehen.

Nun habe ich nach langem Warten und Zeit der Ungewissheit gestern die Resultate erhalten.

Ich habe bestanden !
Daher: Mission erfüllt und Ziel erreicht.

Wie sagte doch einst ein Politiker: "Freude herrscht..".

Nun wäre das nächste Ziel natürlich einen Level höher. *gg*
Mit wiederum Malta als Vorbereitung?!
We will see....

Montag, 2. Juni 2008

Fazit:

Heute Sonntag sitze ich nun im Garten und lasse diese 14 Tage Revue passieren.
Schlussendlich komme ich zu folgendem Fazit

Über Malta:

- Malta ist eine ( geschichtlich und architektonisch) sehr interessant
- definitiv kein Billigreiseland ( Kurz nach EURO-Einführung)
- Busfahren ist echt was absolut Herrliches auf Malta. (Mögen die alten, stinkenden
Oldtimer noch lange Ihren Dienst tun)
- ist absolut nichts für Leute, die viel Grünzeug erwarten wie auf anderen Mittelmeerinseln
- hat eine eher spärliche Vegetation. ( Zu meiner Reisezeit natürlich)
- Hat eindeutig zu viele Autos und zuwenig Platz ( für ein Landei wie mich)

- Über St Julians:

- Für junge und Nachtschwärmer der ideale Ferienort. Für mich: zu laut und zu eng.
- Ansonsten sehr schöne Buchten zum flanieren bis nach Sliema und darüber hinaus
- Bademöglichkeiten in der St. Georg Bay möglich. ( sauber und angenehm)

Über die Schule:

Die Schule (ESE-Malta) liegt im Herzen von St Julians im Dorfteil Paceville.
Trotz den vielen Studenten klappte wirklich alles wie am Schnürchen.
Von der Abholung bei der Ankunft, über die Ausflüge die durch die Schule organisiert wurden, war alles perfekt.
Die Schulzimmer sind gut und alle klimatisiert.
Die Lehrer sind gut und freundlich.
Zur Schule gehören ein Imbissrestaurant, eine Bibliothek, 1 Terassencaffe und eine Dachterrasse.
Genau gegenüber liegt ein Internetcafe bei der ich für 75 Minuten nur 2 Euro zu bezahlen hatte.
Dies fand ich sehr günstig und auch ausreichend.

Gesammtfazit:

Malta war eine Erfahrung die ich nicht missen möchte.
Es war toll in einer Gruppe, sich auf Englisch unterhalten zu müssen.
Daher der Lernerfolg in der Kommunikation sicherlich gross.

Mein Tipp:

- Unbedingt auf eine Klasse achten die nur Fremdsprachige Mitschüler hat.
Kein Kontakt zu Gleichsprachigen suchen.


Nochmal Malta?

Ja/nein. ( typisch schweizerische Antwort*g* )

Anderes Hotel an einem ruhigen Ort:Ja
2 Wochen "Nur Urlaub" denke reichen für diese Insel, weil sie wirklich sehr klein ist.
Jedoch wirklich sehenswert für jemanden der sich auch für seine Feriendestination interessiert und die Insel erkunden möcte.
Für nur "Badeferien" ist Malta nicht geeignet und auch zu interessant um nicht erkundet zu werden

Dies ist natürlich meine eigene Meinung und daher nicht allgemein gültig.

Ich empfehle vor der Reise unbedingt sich einen guten und aktuellen Reiseführer, sowie sich auch im Internet zu erkunden.

Wirklich hilfreiche Infos sind unter:
www.malta-online zu finden.

Ich hoffe der geneigte Leser nicht allzufest gelangweilt zu haben und bedanke mich für das Interesse beim Lesen meiner Zeilen.

Herzlichst

Mario

Samstag, letzter Tag auf Malta

Nach einer sehr kurzen Nacht, bin ich doch bereits wieder um 7.30 Uhr wach gewesen.
Trotz großen Anstrengungen nochmals etwas zu schlafen bin ich dann um 8 Uhr aufgestanden und habe erst mal geduscht um meine bleierne Müdigkeit etwas loszuwerden.
Nun ist es 8.40 Uhr und ich sitze in dem kleinen Park in der Nähe der Bushaltestelle im Schatten und schreibe diese Zeilen.
Morgenessen habe ich mal wieder sein lassen, dafür noch einen meiner 3 Äpfel dabei die noch übrig geblieben sind. Die anderen beiden warten in meinem Koffer auf Ihre Reise in die Schweiz :-)

Nun sitze ich hier uns warte, dass die Zeit bis 11.40 Uhr rumgeht.
Meine Magennerven versuche ich mit meinen Similisankügelchen etwas zu besänftigen. Ich hoffe es klappt dann auch.
Ich werde versuchen am Flugplatz noch einige Bilder drehen zu können, rechne mir aber nicht allzu viele Chancen aus, da es dort sicherlich hektisch zugehen wird.
Aus 11. Uhr40 wurde schließlich 12.10 Uhr bis unser Bus schließlich ankam um uns abzuholen.
Anscheinend wollte unsere Fahrer die verlorene Zeit wieder aufholen und so ging es im Affentempo Richtung Flughafen Luqua.

Beim Eingangsbereich fand ich nochmals einige meiner finnischen „Mitschüler“ und wir haben uns nochmals voneinander verabschiedet.

Ich hatte Glück und konnte beim Einchecken wieder einen Fensterplatz ergattern.
Die Gepäckkontrolle verlief wiederum typisch maltesisch, das heißt sie fand einfach nicht statt. Stattdessen musste ich kurz meine Mütze abnehmen.*g*

Um 14 Uhr 25 sollte eigentlich mein Flug stattfinden.
Mit Betonung auf sollte!

Stattdessen kam um 13.30 Uhr die Durchsage, dass sich unser Flug um 30 Minuten verzögern würde. Grund: "Technische Probleme."

Dieser Grund stimmte mich natürlich sehr misstrauisch.

Was versteht man unter „technischen Problemen“?

Na ja lieber 2x nachsehen dachte ich und wartete die 30 Minuten geduldig ab.
Es kam wie ich es befürchtet hatte: Nächste Durchsage, gleicher Grund.
Na ja, was soll’s.
Langsam machte sich der Hunger bemerkbar und ich kratzte mein letztes Münz zusammen und bestellte mir was zu Trinken und ein Sandwich.
Genussvoll habe ich dies angefangen zu Essen und harrte der Dinge die da, leider, noch kommen sollten.
Mittlerweilen war es 16 Uhr und wieder machte uns die freundliche Blechstimme aus den Lautsprechern aufmerksam: "Wir informieren in 30 Minuten wann Bordingtime sei. "

"Wir informieren..“,heisst für mich: “Wir wissen mal von nichts“. So war es auch.

Bei einigen Mitreisenden machte sich langsam Unmut bemerkbar und es ereignete sich das, was man später mal „Die grosse Belagerung Maltas 2008“ nennen wird.

Die arme Dame am Gate - Schalter konnte einem wirklich leid tun.

Ich habe mich frech daneben gestellt und ein bisschen "Spion" gespielt.
Was da Leute alles wissen wollte, weshalb, warum, und wieso... tz tz
Als ob diese Dame mehr wüsste als wir.

Immerhin wurde uns dann ein Sandwich und was zu Trinken offeriert.
Ich war zwar mit meinem Sandwich immer noch beschäftigt, aber dachte mir: Wenn die mich schon warten ließen, sollen sie auch was dafür tun.
Mit meiner Bordingkarte bin ich mir noch mal Nachschub holen gegangen. So nach dem Motto: Was ich habe, das habe ich. Man(n) weiß ja nie.

Ich hatte den mal den Zöllner um Erlaubniss gefragt, ob ich wieder raus dürfe um wenigstens mal meinem Tabaklaster zu frönen.

In der „Smokingarea“ einem hübschen Aussenkaffe habe ich dann genüsslich meine Zigarette geraucht und einem Flieger beim Start zugesehen. Spaäter wusste ich auch was für ein Flug es gewesen war:

Flug Air Malta nach Basel. Na prima.!

Als ich dann wieder Richtung meines Gates geschlendert bin, stand auf der Anzeigetafel doch tatsächlich: bording bei meinem Flug.
Hastig bin ich Richtung Gate und dann in den Flieger geklettert.
Mein Fensterplatz fand ich auch auf Anhieb und setzte mich mit Kreuzworträtsel bewaffnet mal hin.
Als wir dann endlich langsam anrollten, bekamen wir noch eine schriftliche Entschuldigung von Air Malta für die lange Verspätung. Ich jedenfalls fand es eine noble Geste und wusste dies zu schätzen. Ganz im Gegenteil zu den meisten meiner Mitpassagiere.
Jedenfalls nach einem ruhigen Flug sind wir dann in Zürich gelandet.
Ganz im Gegenteil zu sonstigen Landungen blieb der gewohnte Applaus vollständig aus.
Ich fand dies sehr arrogant, den die Crew konnte für die Verspätung genau soviel wie ich.

Nämlich gar nichts.

Beim Aussteigen habe ich jedoch für den tollen Flug bedankt und ein freundliches "Sahha" zugerufen und bin dann Richtung Package Claim gestiefelt.
Unterwegs habe ich auf einer Anzeigetafel gesehen, dass ich in 10 Minuten einen Direktzug nach Basel hätte. Ja hätte, wenn mein Gepäck endlich kommen würde.
Als ich dann endlich schweißüberströmt und außer Atem am Gleis angekommen bin, habe ich hastig mein Billet entwertet und mich in den wartenden Zug gestürzt.
Mit 3 Stunden Verspätung bin ich dann endlich in Basel eingetroffen wo meine private Taxifahrerin ( die beste Ehefrau von Allen) mich müde, aber glücklich nach Hause fuhr.

Freitag 12.Tag

Habe heute wiederum das Morgenessen sein lassen und bin direkt um halb 9 zur Schule spaziert.
Gleich als Erstes musste ich mit meinem Vortrag ran. Ich denke er war ganz ok.
Bis auf einige Fehler natürlich. :-)

Um meinen Mitschüler einiges über uns Schweizer mitzuteilen, habe ich das Thema der schweizer Geschichte ausgesucht. Natürlich, zeitbedingt, nur in grossen Umrissen.

Beim Vortrag habe ich mich beim Aufbau an die Regeln gehalten, die mir mein Englischlehrer Brent mit auf den Weg gegeben hat, nämlich einen Vortrag klar zu strukturieren.
Meine Fehler waren meist Satzbaufehler und unklare Formulierungen.

Ansonsten habe ich Beifall bekommen, was sehr gut getan hat ...

Wir haben den ganzen Morgen solche Vorträge gehört. Es war recht unterhaltsam.
Als Abschiedsgeschenk für unsere Lehrerin Maya, haben wir Ihr eine Schachtel Pralinen gekauft und eine Karte auf der Alle in ihrer Muttersprache unterschreiben haben.
Nach der Schule bin ich dann ins Hotel mich umziehen gegangen und hab mich ein letztes Mal an den Strand gelegt.
Als dann um 16 Uhr eine Schulklasse aus Österreich kam wurde es mir zu laut und ich bin ins Hotel mal Duschen gegangen.
Die Bade-utensilien habe ich schon mal in den Koffer gepackt und nun entspanne ich noch ein wenig auf meinem Bett und schreibe diese Zeilen.
Heute Abend geht’s wie schon erwähnt an die Spinola Bay zum Abendessen mit meiner Klasse.
Ich denke ich werde dort noch einige Videominuten drehen können.
Unsere Lehrerin Maya hat dort reserviert und kennt anscheinend den Besitzer gut. Dies garantiere einen tollen Service meinte Sie. Wir werden es wohl bald erfahren :-)




Spinola Bay

So nun ist 0.30 Uhr und ich bin von unserem Ausgang zurück.
Das Essen war ausgezeichnet und wir hatten von unserem Restaurant einen wunderbaren Ausblick über die Spinola-Bay.
Ich habe mir ein Saltimbocca bestellt. Wir haben viel miteinander gesprochen und unsere Emailadressen ausgetauscht.

Ich habe mich mit Janna lange über Sport in Allgemeinen uns über Eishockey im speziellen unterhalten.
Timmo hat uns einen kleinen Einblick über die Goldwäscher in seiner Heimatgegend gegeben.
Es war ein lustiges Beisammensein.


Nach dem Essen haben wir dann die Lokalität gewechselt und sind noch in den Jazzclub.

Dort haben wir lange zusammengesessen und uns versprochen regelmäßig Emails zu schreiben.
Ich habe mein letztes Kinnie getrunken und mich dann von der Klasse um kurz nach 24 Uhr verabschiedet.

Obwohl ich mich freue nach hause zu kommen, ist der Abschied doch erstaunlich schwer gewesen.
Wir waren eine lustige Truppe und hatten viel Spaß. Vor allem die Gespräche mit Jussi und Janna werden mir am Anfang sicherlich fehlen.
Jussi, weil er stets ein Spaßvogel war und Janna, weil wir uns gerne über Eishockey unterhalten haben.
Thorsten hat versprochen mal an die Fasnacht zu kommen, was sicherlich sehr toll wäre.
Von Raimo und Ayla habe ich die Visitenkarten erhalten, mit dem Versprechen, dass falls ich mal nach Finnland komme, mich bei Ihnen zu melden.
Irgendwie wurde die Klasse wie eine Art Familie für mich, was mich doch irgendwie erstaunte.

Schön wars trotzdem :-)

Donnerstag 11. Tag

Frühstück habe ich sausen lassen und bin um 8 Uhr bereits in der Schule gewesen um noch einige Information betreffend meinem Ticket zu klären.
In der Klasse mussten wieder 3 Mitschüler einen Vortrag halten. Morgen werde ich dann dran kommen. Das Beste behält man sich bis zum Schluss auf ...( So ein Angeber)

War sehr interessant. Wir haben einen Vortrag von Jana über einen finnischen Steppleläufer gehört, dessen Name ich leider wieder vergessen habe und über die Stadt Tampere von Aila. Thorstens Vortrag handelte über die Deutsche Teilung nach dem Krieg. Dies war für mich zum Teil nichts Neues.
Am Mittag habe ich mich bei der Salsabar Fuego mit einem Stück Pizza und einer Flasche Wasser eingedeckt und dann zum Strand.
Meine Güte war es da heiß, da es keine Bäume oder Sonnenschirme gab.
Die Schirme konnte man mieten, aber 7 Euro für einen Nachmittag waren mir einfach zuviel.
Um 17 Uhr bin ich dann wieder im Hotel angekommen und ging dann nochmals das Abendessen einkaufen.
Es gab Maltabrot mit Schinken und Schafskäse aus Gozo.
Über den Käse mag man streiten, aber so beim 2ten Mal fand ich den gar nicht mal so übel.
Dazu habe ich mir 4 Kinnie gekauft. Werde versuchen 2 mit nach Hause zu nehmen.
Ach ja, 2 Badetücher habe ich unterwegs beim Laden gegenüber der Schule noch als Mitbringsel gekauft.
Anschliessend habe ich bis 22 Uhr an meinem Vortrag gearbeitet. Er wird natürlich über die Schweiz sein. Über die Entstehung, Geografie und Politik der Schweiz.
Hoffe es gefällt allen.
Von Jussi habe ich heute noch seine Webadresse und seine Email erhalten. Ich werde Ihm dann mal Bilder von zuhause schicken. Ist ein prima Kerl.
Morgen abend werden wir alle zusammen Essen gehen und dann wollen Sie in einen Jazzclub. Ich mag doch Jazz nicht unbedingt, aber was soll es. Ich werde dann von diesem Abschieds-Essen noch einige Videosequenzen drehen.

Mittwoch, 10. Tag

Heute Morgen habe ich mich wie jeden Tag um 7.30 zum Frühstück bereit gemacht. Als ich geduscht und hungrig bereit gewesen bin, habe ich meinen dicken Vorhang beiseite geschoben um wie immer das Fenster zum Lüften öffnen zu können.
Erstaunlicherweise war es auch im Zimmer gar nicht so warm, wie ich es eigentlich gewohnt war.
Ein Blick in einen grauen, wolkenbedeckten Himmel mit relativ grosszügigem Wind erklärte auch wieso.
Nun werden meine Pläne auf neue in Frage gestellt.
Eigentlich sollte es heute wiederum warm und sonnig werden.
Als Alternative zum Baden wäre noch die St Johns Co Cathedral die ich schon 2mal nicht besichtigen konnte.
Na ja warten wir mal ab bis nach der Schule.

Nach der Schule bin ich zuerst mal wieder ins Hotelzimmer gegangen um meine Schulsachen zu verstauen.
Pläne schmiedend habe ich mich „kurz“ hingelegt und wachte prompt erst um 16 Uhr wieder auf.
So beschloss ich mich, einmal die andere Seite von St Julians zu besichtigen.
Ich schlenderte durch St Julians Beach- Promenade Richtung Pembroke. Leider war in dieser Richtung nicht allzu viel zu besichtigen.
Also bin ich wieder zurückgewandert und habe im Bay City Komplex neue Postkarten gekauft. Auf dem Rückweg habe ich nir dann endlich auch mein Souvenir gekauft. Ein Polo-Shirt *g*
Anschließend habe ich mir dann im Arkadia einen fertigen Cesar-Salat gekauft, damit ich auch mal wieder etwas Grünfutter intus habe.

Der Salat war leidlich gut, deshalb freue ich mich auf meinen Eigenanbau.
In den nächsten Tagen wird das Wetter hier anscheinend kühler und windiger. Zeit um nach Hause in die Wärme zu fahren. Kling ein wenig konfus *g*
Irgendwie freue ich mich auch wieder auf Zuhause, denn ich vermiss meine Frau und unseren kleinen Zoo.
Bin auch gespannt wie unser kleiner Gemüsegarten aussieht.
Werde vermutlich wieder meinen Kampf gegen das Unkraut aufnehmen müssen ;-)

Nun ist es wieder gegen 21 Uhr und ich liege müde im Bett. Gute Nacht :-)

Dienstag 9.Tag






Heute ging es mir wieder einiges besser.



So plante ich schon beim Frühstück meinen Tag.
Ich beschloss, mit Captain Morgan eine Harbour-Tour zu absolvieren. Natürlich nach der Schule.
Der Morgen verflog in Erwartung der Schiffsreise wie im Fluge.
Wir hatten eine neue Lehrerin, Maya, bei der wir endlich einiges an Grammatik und Vokabular lernten.
Kaum war die Schule aus, ging ich ins Hotel zurück um mich bereit zu machen.
Nach ausgiebigem Eincremen und packen meiner Ausflugskluft ging ich zur Busstation.
Nach einigen Minuten bin ich dann im Hafen von Sliema angekommen.
Anscheinend hatten alle Tourenverkäufer auf mich gewartet, denn nach 5 Minuten promenieren am Pier hatte ich zahllose Flyer abbekommen.
Ich habe dann bei einer netten Dame gebucht, die mir erklärte, dass ich noch gut 45 Minuten warten muss bis zur Abfahrt.
Das war nicht weiter tragisch, da ich auch noch etwas Kleines essen wollte.
Ich machte mich daher auf die Suche nach einer Pastizzeria, aber leider hab ich auf die Schnelle keine gefunden.
Daher habe ich mit einem Burger und einer Ration Flüssigkeit vorlieb nehmen müssen.
Um 14.10 habe ich dann die Europe II bestiegen und noch ca. 20 Minuten an Deck die Sonne genossen.


Mit 5 Minuten Verspätung dröhnten dann die beiden Schiffdiesel lauter und wir legten ab.
Obwohl ich dem Schiffschaukeln nicht allzu viel abgewöhnen kann, war die Schauklerei durchaus nicht so wild und ich genoss die Reise an verschiedenen alten Gebäuden vorbei.
Durch einen Lautsprecher wurden wir sogar auf Deutsch auf diverse interessante Sehenswürdigkeiten aufmerksam gemacht.






Als wir den schützenden Hafen von Sliema verliessen und ins offene Meer gelangten, wollte der Kapitän, dass wir uns alle hinsetzten.
Schlagartig wurde uns bewusst, weshalb diese Bitte.
Die Europa II pflügte sich durch einige, für uns Landratten hohe Wellen. Das Wasser spritzte bis zu den Fenstern hoch, die einige erschrockene Asiaten entsetzt zuzogen.
Irgendwie hatte ich sogar Spass dabei. Wer hätte das gedacht?!

Nach 10 Minuten war der Spass aber vorbei und wir erreichten Grand Harbour. Grand Harbour ist der grösste Naturhafen im Mittelmeer, wie und die freundliche Stimme aus dem Lautsprecher in 4 Sprachen versicherte.

Unter den riesigen Festungsmauern von Valletta glitten wir Richtung Marsa, den Three Cities Cospicua, Senglea und Vittoriosa zu.













Jede der Three Cities verfügt über eine eigene Bucht, die wir alle ansteuerten.
Diese drei Städte werden zusammen auch die Cottonera genannt.
Über Marsa haben wir gelernt, dass dies Hafen bedeutet. Teile dieses Namens finden wir überall auf der Welt:
Marsaxlokk, Marsascala, um einige auf Malta zu nennen Marseille in Frankreich und einige in Italien.
Bei Vittoriosa sind wir nahe am Hollywood Maltas vorbeigefahren.
Die ist kein Witz, wurden hier Filme wie "Orca der Killerwal", "Gladiator", "Der Graf von Montecristo" und "Popey der Seemann" hier auf Malta gedreht.

Nach rund 1 ½ Stunden legte die Europa II wieder sicher im Hafen von Sliema an und wir hatten wieder festen Boden unter den Füssen.

Ich habe den Bus Richtung St. Julians genommen und bin aber an der schönen Promenade von Sliema wider ausgestiegen und habe mich zu Fuss auf den Heimweg gemacht. Bei angenehmen Temperaturen eine schöne Sache.
Beim Hotel habe ich dann wieder im Arkadia ( so heisst der Lebensmittelladen gegenüber dem Hotel) mein Abendessen eingekauft.

Montag 8.Tag

Heute habe ich mal wieder aufs Frühstück verzichtet und im Park dafür Karten geschrieben. Um 8 Uhr 20 war ich im Internetcafe um meine Mails zu
beantworten.
Das hab ich dann gerade noch geschafft, als sich Magenkrämpfe bemerkbar machten und ich schnurstracks ins Hotel zurück ging um die Toilette aufzusuchen. Nun sitz ich mal wieder hier und schreibe diese Zeilen, anstatt in der Schule zu sein. Nachmittags wollte ich eigentlich endlich mal an den Strand. Warten wir mal ab was da noch so alles kommt....

Bin schnell eine neue Mütze kaufen gegangen, die ich vermutlich in einem Bus liegen gelassen habe und etwas zu Essen.

Meine Stimmung ist heute irgendwie nicht die Beste.
Ich bin müde, schlapp und mag nicht mal raus an die Sonne.
Obwohl ich doch eigentlich ein Sonnenkind bin. So sitze ich heute im Zimmer, döse vor mich hin und schau fern.

Sonntag, Ende Woche 1

Heute habe ich im Zimmer gefrühstückt, da diese Nacht sehr schlecht geschlafen habe.
Dafür geht’s ja heute auf Tempeltour auf eigene Faust.
Um 9.30 Uhr habe ich mich mit Thorsten getroffen um zusammen die Tempelanlagen und die Blaue Grotte zu erkunden.
Wie üblich ging unsere Reise zuerst nach Valletta, wo wir den Bus 38 bestiegen.
Die Fahrt ging quer durch die Insel in den südlichen Ende von Malta nach Zurriegh. Tönt fast wie zuhause :-)

Der Tempel von Hager Qim und Mnaidra





Auf einem Felsplateau gelegen, blicken die beidem Tempelruinen zur Felseninsel Flifla hinüber.
Leider fanden zur Zeit intensive Restaurationsarbeiten statt, sodass wir leider nur einen kleinen Teil besichtigen konnten.
Trotzdem konnte man die Geschichte beinahe spüren, als wir ehrfürchtig durch die beiden Anlagen gingen.
Schön war jeweils die Aussicht aufs Meer hinaus zur Insel Flifla hinüber.

Wir sind dann ein Stück der Küste zurückgewandert Richtung Blue Grotto.
Schnell wurde uns klar, wie heiss es hier ist. Nach der Besichtigung eines Towers mussten wir wieder zum Restaurant hinaufsteigen.
Dafür haben wir dort was gegessen und ich habe meine Wasservorräte aufgefüllt.
Nach dem Essen sind wir der Strasse entlang zurück nach Zurrrieh zurückgewandert.
Natürlich haben wir oberhalb der Blue Grotto einige Fotos ( Thorsten) und auch einige Videosequenzen ( meine Wenigkeit)gemacht.



Wir haben uns dann entschlossen zum Meer abzusteigen und folgten der Strasse nach Wied al Zurriegh.
Nach 500 Metern waren wir dann dort und sind soweit wie möglich ans Meer runtergestiegen.
Dort haben wir dann ca. 10 Minuten das Meer auf uns wirken lassen und haben uns dann wieder an den Aufstieg gemacht zur Bushaltestelle.
Da wir nicht wussten, wann der nächste Bus fährt, hat Thorsten mal einen Touristenbusfahrer gefragt. Nun der Zwischenzeit habe ich erneut Wasser gekauft.
Zum Glück kam 5 Minuten später der Buss und wir sind müde nach Hause gefahren. Leider habe ich anscheinend in einem Buss meine Mütze liegen lassen, sodass ich morgen eine neue kaufen muss.

So nun ist es 20 Uhr und eigentlich sollte ich mit Thorsten bei einem Schlummerbecher sitzen, doch leider musste ich die Toilette wieder mal als mein zweites Zuhause ansehen und bin deshalb nicht im Ausgang. Schade..

Samstag 6. Tag

Nur ein kleines Frühstück und ab ging’s zur Busstation.
Wenn man in Malta irgendwo hin mit dem Bus will, heisst es meistens nach Valletta zu fahren. Vom Busterminal aus fahren die verschiedensten Buss quer über die Insel.
Also war auch mein erster Zwischenstopp in Valletta.
Nach einem Blick auf meinen Busfahrplan hiess es erst mal meinen Bus suchen.
Nachdem ich meinen Bus Nr. 15 gefunden hatte, ging es Richtung Paola zum Hypogäum.
Im Dorfzentrum bin ich dann mal ausgestiegen, da ich den genauen Busstopp nicht kannte.
Nachdem ich dann, natürlich wieder einmal mehr, dran vorbei gelaufen bin, habe ich das Hypogäum in einer Seitenstrasse gefunden.
Da ich noch einiges zu früh war, bin ich dann nochmals ein bisschen durch Paola geschlendert.
Überall waren Böllerschüsse zu hören, die ganzen Strassen und Gassen waren schön geschmückt mit Fahnen, Bildern und Statuen.
Doch zügig musste ich wieder ins Hypogäum zurück.

Enttäuschung war angesagt, als ich gesehen habe, dass ich nicht filmen durfte im Inneren des Hypogäum.
Ich habe also meine Kamera auf lautlos gestellt und gehofft eventuell unbemerkt filmen zu können. Anscheinend hatten diese Idee aber schon einige vor mir, denn wir mussten die Taschen alle abgeben. :-(







Wir haben dann alle eine Art Hörgerät erhalten, damit wir alle den Ausführungen folgen konnten.
Wir wurden zuerst in einen Vormuseum geführt, wo uns Gegenstände aus dem Hypogäum gezeigt wurden.
Anschließend kamen wir in den Genuss einer 10 minütigen Filmvorführung über die Geschichte Maltas.
Dann ging’s direkt in den Schlund der Erde: in das Hypogäum.
Das Hypogäum ist 3 Stockwerke tief in Inneren. Bei Arbeiten für eine Zisterne wurde das Hypogäum zufällig entdeckt, als die Bauarbeiter durch die Decke des Hypogäum brachen und in die Tiefe stürzten.
Die Entdeckung wurde zuerst geheimgehalten und erst 3 Jahre später fanden die ersten Ausgrabungen statt.
Das Hypogäum ist eine Art Höhlen. Die aber anscheinend über Jahrhunderte stetig erweitert wurde. Gegraben haben die damaligen Arbeiter mit Geweihen zum Bohren und Feuerstein.
Das ganze Hypogäum ist nur schwach beleuchtet. Die hat den Grund, dass man dem Wachstum von Schimmel durch zu starke Hitze der Lampen Einhalt gebieten will.
Außerdem sind im Hypogäum überall Sensoren und Messgeräte installiert, damit man durch zu große Hitze und Feuchtigkeitsschwankungen reagieren kann.
Nach 30 Minuten war die Führung vorbei und wir wurden wieder ans Tageslicht entlassen.

Ich habe mich dann auf die Suche nach den Tempeln von Tarxien gemacht, die nur 10 Minuten Fußmarsch entfernt sein sollten.
Zum Glück ist alles gut angeschrieben und ich habe die Tempel wurden schnell gefunden.




Ich war ein wenig enttäuscht, da ich unter „Tempel von Tarxien“ etwas anderes vorgestellt, als die Steinhaufen die ich vorgefunden habe.
Nach 10 Minuten habe ich dann auf den Rückweg nach Valletta gemacht.
Dort angekommen musste ich zuerst mal meinen Flüssigkeitshaushalt wieder ins Gleichgewicht bringen, bevor ich den Bus Nr. 62 Richtung Paceville nahm.
In Sliema habe ich die Fahrt allerdings unterbrochen um noch einige Filmaufnahmen von Valletta zu machen.
Sogar ein Mitbringsel für meine Tochter Janine habe ich dort gekauft und mich dann zufrieden in den nächsten Bus gesetzt.
Im Hotel habe ich erst mal wieder etwas gegessen um wieder zu Kräften zu kommen.

Im Gedanken an Thorsten frage ich mich ernsthaft ob ich mir morgen eine 5 stündige Wanderung zumuten soll, da es morgen noch mal so heiß werden soll.

So:


oder

so?



Ein gemütlicher Tag am Strand wäre auch nicht zu verachten, da ich bis jetzt noch nicht mal am Meer war.
Mal schauen was Thorsten heute abend dazu sagen wird.
So nun ist es beinahe 23 Uhr und ich bin vom „Ausgang“ zurück im Hotelzimmer.
Überall werden in den Strassen von Paceville aus allen Pubs, Diskotheken und Bars laute Musik gespielt. Uns war’s dann beiden zu laut und wir haben beschlossen zurück in unsere Unterkunft zu gehen.
Weiterhin sind wir uns einig geworden, dass wie die Wanderung abblasen, da es morgen wieder gegen 27 Grad heiss werden soll. Die Wanderung hätte uns durch Gegenden geführt, bei der nichts Schattenspendendes wäre.
So werden wir uns morgen gegen 9.45 Uhr bei der Bushaltestelle treffen um zusammen die Tempel von Hager Qim und einer 2ten Tempelanlage in Mnajdra anzusehen. Auch die „Blue Grotto“ wäre noch am Weg. Allerdings denke ich müssten wir diese zu Fuss erkunden. Gemäss unserer Karte nur 2-3 Km entfernt. Das sollte zu schaffen sein.
So nun noch schnell meine Trinkflaschen auffüllen und eine zweite Flasche in meinem Kühlschrank platzieren um morgen kalte Getränke zu haben.
Werde morgen wohl meinen Rucksack mitnehmen, da ich auch die Sonnencreme sicherlich einpacken werde.
So ist alles an einem Ort verstaut und nicht so umständlich.
Heute abends habe ich das erstemal Käse aus Gozo eingekauft. Möchte ja die hiesige Wirtschaft unterstützen. Bin gespannt wie der schmecken wird.
Hoffentlich besser als die Maltesische Wurst, die sich als Totalreinfall entpuppt hat.

Freitag 5.Schultag

Heute hab ich mal wieder richtig gefrühstückt und bin dann um 8.30 wacker Richtung Schule spaziert.
Unterwegs noch ein kleiner Stopp im Internetcafe bei der Schule gemacht um ein Email nach Hause zu schreiben.
Da letzte ist anscheinend nicht angekommen.
Als ich dann bei den „gesendeten Emails“ nachgeschaut habe, war schnell klar weshalb.
Nun ja, Malta = ehemalige britische Kolonie, daher= englische Tastaturen.
Leider sind daher nicht alle Zeichen und Buchstaben auf dem selben gewohnten Platz und deshalb habe ich die Emailadresse falsch getippt.
Dies habe ich noch schnell nachgeholt und diesmal, so hoffe ich, alles richtig getippt.

Unsere Lehrerin Rachel hatte heute Ihre letzten Stunden mit uns, da Sie die nächste Woche Ferien hat. Schade.

Dafür haben wir uns ausführlich über Jobs und "Job swaps" unterhalten.
Job swap meint das tauschen der Arbeitsplätze für eine kurze Zeit. Zum Beispiel für einen Tag.
Erstaunlicherweise wollte keiner meiner finnischen Mitschüler mit mir tauschen.
Ich hingegen habe gemeint, dass ich die gerne mal tun würde.
Einen Tag Journalist zu sein wäre doch was feines. Als sie mir aber fliessendes sprechen von Finnisch als Grundvoraussetzung genannt haben, wurden meine Ambitionen recht schnell kleiner :-)

Nach der Nachmittagsstunde sind Thorsten und ich nach Valletta gefahren. Den Besuch der Tempel werden wir auf nächste Woche verschieben.
Wieder in Valletta am Teutonenbrunnen angelangt beschlossen wir, die „Malta experience“ anzusehen, eine Multimediavorstellung über Malta, jedoch war diese bereits ausgebucht.


Als ich die 3 vollen Busse vor dem Eingang sah, begriff ich auch weshalb.
Leider war erst eine Stunde später wieder eine Vorstellung, sodass wir uns entschlossen das Manoel Theater zu besuchen.
Das Manoel Theater stellte sich als große Kirche heraus, die durchaus auch sehenswert war. Entweder haben wir das Theater verpasst, oder uns durch die große Kuppel irritieren lassen. Was soll’s. Auch die Kirche war sehr schön. Viele Gemälde zierten die Kirche und das große Kuppeldach tat das seine dazu.
Auf dem Rückweg mussten wir uns zuerst einmal Stärken, hatten wir doch beide seit dem Frühstück noch nichts gegessen.
Also rein in Anna's Bar und eine Art Crepe gegessen. Thorsten hat dann zum ersten Mal Kinnie getrunken. Ihm schmeckte es wie Cynar ohne Alkohol. Wobei er nicht mal so Unrecht hatte.
Mir jedenfalls schmeckt das Kinnie wirklich gut.

Vor allem, weil es nicht so süß ist.
Während des Essen haben wir uns dann entschlossen am Sonntag mal in der Nähe Mgarr wandern zu gehen. Ich habe Ihn überzeugt die Car Ruts und die Dwejra Lines zu erwandern.
Da wir für Samstag verschiedene Aktivitäten geplant haben, werden wir uns um 20 Uhr zum Abendessen treffen und das weitere Vorgehen klären.
Ich werde morgen um 11 Uhr im Hypogäum in Paola erwartet.
Ich werde versuchen das Hypogäum mit einem Besuch der Tempel von Tarxien zu verbinden, die in etwa 20 Gehminuten auseinanderliegen.

Donnerstag 4.Schultag

Heute ging’s mir richtig besser.
Das Frühstück hingegen verkommt immer mehr zum Ritual. Ein bisschen Abwechslung täte diesem sicherlich gut.
Um 8 Uhr war ich bereits im Internetcafe um nach Hause zu schreiben.
Gegen halb 9 Uhr bin ich dann zur Schule rein und habe mir am Leisure-Schalter einen Busfahrplan geben lassen.
Irgendwie muss ich das Gewusel der Busnummern mal ein bisschen ordnen.

Vor der ersten Stunde kam ich dann mit Thorsten ins Gespräch, der mich über dem Fahrplan brütend vorgefunden hat.
Schnell wurde klar, dass wir morgen Nachmittag zusammen nach Hgar Quim fahren würden.
Die Schule ging am Morgen rasch vorbei und auch der Nachmittag war ganz angenehm, da wir nur zu fünft waren.
Unsere Lehrerin Ann-Julenne gab uns Malti-Unterricht, der ganz interessant war. Auch so kann man Konversation betreiben.
Wir haben so manches Interessantes gelernt.
Von Ihr kam auch der Tipp wo, ich endlich meine CD kaufen kann.
Nun da ich hier schreibe, läuft diese neue CD von Wintermoods im Hintergrund.
Nach der Schule habe ich noch schnell Briefmarken gekauft, damit meine Postkarten endlich ihren Weg nach Hause antreten können.
Im Hotel musste ich zuerst die Klimaanlage einschalten, so heiss war es im Zimmer.
Zur Zeit ( um 17 Uhr) ist es in Luqua immer noch 25 grad warm.
Nachdem ich mich schnell frisch gemacht habe, bin ich noch rasch etwas zu Essen einkaufen gegangen.
Leider habe ich dabei einen fatalen Fehlgriff gemacht und maltesische Wurst gekauft.
Mit Riesenhunger im Bauch musste ich dann feststellen, dass diese Wurst noch zuerst gekocht werden sollte. Naja wie sollte ich das wohl im Hotelzimmer anstellen ?? *g*

Da ich speziell darauf achte nur einheimische Produkte zu kaufen, war diese halt auf Malti angeschrieben. Nicht so tragisch.

Was lernen wir daraus: Auch Malti lernen wäre angebracht *g*

Mittwoch 3. Schultag,

Gegen 9 Uhr bekam ich dann so was wie Hunger und ich habe im Zimmer mal etwas versucht zu Essen. Irgendwie ist mein Magen nicht so das Wahre heute.

Ich dachte eigentlich daran, heute nach Paola zu fahren, um die Tempel von Tarxien zu besichtigen. Im Nachhinein war meine Entscheidung, lieber dem Meer entlang spazieren zu gehen allerdings besser.

In der Nähe der Tempel von Tarxien wäre auch das Hypogäum gewesen, sodass ich für Samstag schon mal die Busnummer und die Haltestation gewusst hätte.
Nun so bin ich halt mit Sonnencreme, Videokamera und einer Flasche Wasser los marschiert Richtung Sliema.
Sliema verfügt über eine tolle Meerpromenade die entlang eines Badefelsens führt.
Badefelsen??




Jaja diese gibt es hier reichlich. Da Sandstrände hier in dieser Gegend Maltas wirklich Mangelware sind, gibt es Felsen die als Liegeflächen benutzt werden.
In die Felsen sind dann Leitern eingelassen, die einem den Zutritt zum Meer ermöglichen.
Ich habe mir dieses Abenteuer verklemmt, da ich auch meine Kamera nicht unbewacht liegen lassen wollte.
Auch in Sliema habe ich wiederum versucht einen CD Shop zu finden, aber diese scheinen auf Malta echte Mangelware zu sein.
Ausser man kauft Raubkopien auf einem Trödelmarkt. Aber wer weiss wie die Qualität dann ist.
Nun ja, als ich wieder das Bedürfnis nach meiner Toilette verspürte bin ich dann umgekehrt.
Zuerst wurde noch mein Hunger mit einer Pastizzi mit Schinken und Käsefüllung gestillt. Soviel Zeit muss sein :-)

Dienstag, 2. Schultag

Nun ja, dass mit dem Ausschlafen hat mal nicht so richtig funktioniert.
Um halb 8 sass ich schon wieder am Frühstückstisch und habe mich dabei entschlossen für den Nachmittag den Ausflug nach Mdina mitzumachen der von der Schule angeboten wird.
Meinem Wunsch zum Wechsel der Nachmittagsklasse wurde leider nicht entsprochen, da alle Kurse am Nachmittag denselben Lernstoff haben.
Na ja werde ich mich da halt durchbeissen. Vielleicht bessert es ja.

Der Morgen war wie immer sehr lustig und abwechslungsreich.

Der Nachmittag ging heute auch einigermassen besser über die Bühne.
Vielleicht lag es auch an meiner Vorfreude auf Mdina, von der ich im Internet-Forum schon einiges gelesen habe.

Um 14.30 war die Schule aus und ich ging gespannt zur Schultüre raus, wo schon eine richtige Menschenschar auf den Ausflugsbus wartete.
Die Staffmitglieder hatten aber alles im Griff und nach vorweisen der Buchungsbestätigung und dem Studentenausweis, jaja ich bin nun Temporärstudent *gg*, ging’s dann los nach Mdina.

Mdina, the silent city





Mdina ist die ehemalige Hauptstadt von Malta zur Ritterzeit.
Durch ein Erdbeben zerstört und dann durch einen portugiesischen Baumeister wieder aufgebaut.
Allerdings nicht im ehemaligen arabischen Stil, sondern im Barockstil.
Einige Häuser hatten aber das Erdbeben überstanden und stehen nun im Kontrast zum renovierten Rest der Stadt.
Mdina kommt aus dem arabischen, und heisst schlicht und einfach: "Stadt."
Diese Stadt brauchte keinen wirklichen Namen, da sie damals die einzige Stadt war.

Irgendwie noch logisch dachte ich mir..


Nach dem Erdbeben flohen die Bewohner alle nach Valletta, oder in die neu gegründete Stadt Rabbat.
Rabbat ist eine kleine „Künstlerstadt“, da an jeder Ecke Handarbeiten aus Silber, Leder, Holz und Stein angeboten werden.
Dazu aber später mehr.

Unser Guide Mario, unterrichtet Englisch und Geschichte, wusste mit viel geschichtlichem Wissen, meine Neugier zu befriedigen.
Durch eine Brücke über eine Ditch, (Graben) gingen wir durch ein altes Stadttor, zur Zeit wird es gerade restauriert, in die Stadt hinein.



Er machte uns auf die verschiedenen Stilrichtungen der Bauten aufmerksam, zeigte uns die vielen Doorknocker und war auch für den einen oder anderen Spruch nicht verlegen.
Von der Stadtmauer hatten wir einen sagenhaften Blick über die Insel Malta.
Die vielen Eindrücke muss man erst einmal verarbeiten um darüber zu schreiben.
Manchmal hatte man den Eindruck, jeden Moment muss ein Ritter mit seinem Pferd und Knappen um die Ecke kommen. So eindrücklich war das Ambiente.
Und für Ruhesuchende Maltaurlaube das Paradies auf Erden. Nicht umsonst heisst Mdina auch die stille Stadt.
Nach gut 2 Stunden „Intensivgeschichtsunterricht“ verliessen wir die Stadt Mdina durch das älteste Tor Richtung Rabat.

Rabbat bereitete sich gerade auf eine Prozession vor. So war es nicht verwunderlich, dass überall Tribünen aufgebaut wurden, alle Ecken mit Blumen, Lichterketten und sonstigen Materialien geschmückt wurden.

Unser Guide Mario führte uns in eine Silberschmiede wo wir wunderschönen Silberschmuck bestaunen und natürlich auch kaufen konnten. Habe meinem Schatz eine wunderschöne Kette mit dem Malteserkreuz gekauft.
( Für ein Souvenir für mich hat das mitgebrachte Geld nicht mehr gereicht )

Auch Pastizzi konnten wir testen. Dafür reichte es noch...




Pastizzi sind kleine Blätterteigtaschen mit allerlei Füllungen.Ein herrlicher Snack für Zwischendurch.

Ich habe mich mit einem Kinney begnügt, dass ich langsam richt gerne habe.
Kinney ist das Maltesische Pendant zu Cola.



Kinney wurde während des 2 Weltkrieges „erfunden“ als es kein Cola gab. Es schmeckt süsslich-herbbitter und wird als eine Kräuterlimonade verkauft.
Zum Löschen des Durstes allerdings bestens geeignet.

Um 18.20 sind wir dann wieder wohlbehalten vor der Schule abgesetzt worden und ich bin noch rasch in meinem Laden mein Abendessen einkaufen gegangen.
Nun plane ich bereits den nächsten Ausflug, der mich am Donnerstag wiederum nach Valletta führen wird, diesmal aber auf dem Boot in den Grand Harbour.
Dieser Ausflug wird wiederum von der Schule angeboten und kostet 18 EUR.
Morgen werde ich nach der Schule vermutlich mal das süsse Nichtstun am Strand geniessen.
Wettermässig soll es am Wochenende 26 Grad geben. Herrlich!

Mdina kann ich wirklich jedem empfehlen. Ein wunderbarer Ort voller Geheimnisse und Ispiration.

Montag, erster Schultag

Um 7 Uhr gab’s Frühstück.
Wie immer hab ich es genossen und mich auf den bevorstehenden Schultag eingestimmt.
Um 20 vor 8 bin ich dann mit meinem Beutelchen (mit Duden, Schreibblock und einigen Stiften) losmarschiert Richtung Schule.


Als ich dort ankam warteten draussen schon einige Schüler und auch einige Angehörige des Staff waren zu sehen.
Noch schnell eine geraucht um meine Nervosität zu unterdrücken und dann ab ins Abenteuer Schule.
Als erstes mussten wir einen Einstufungstest machen. War gar nicht mal so einfach alle Antworten innert Frist zu beantworten, was auch die meisten nicht geschafft hatten. Mich natürlich eingeschlossen. :-)
Um die Zwischenzeit der Korrektur zu überbrücken, wurden wir durch einige Staffmitglieder begrüsst und uns auf die wichtigsten Punkte hingewiesen.
So zum Beispiel über die Wichtigkeit der Student-card, Ausflüge die gebucht werden können, komende Aktivitäten wie den Orientierungsbummel am Nachmittag etc.
Da ich mich schon seit Sonnag selber orientiert habe, verzichtete ich darauf.

Eingeteilt wurde ich als "Intermediate", was soviel wie fortgeschrittener Anfänger heisst. Na ja.

Unsere Klasse besteht aus 1 Deutschen, 1 Belgierin und 6 Finnen/innen.
Die Finnen scheinen sich alle zu kennen und arbeiten zum Teil auch zusammen bei Zeitungen, jedoch in unterschiedlichen Ressorts.
Als erstes haben wir uns gegenseitig vorgestellt und uns mal ein bisschen beschnuppert. Das gehört halt dazu.

Als erstes war die Reihe an Raimo(nd).
Raimo arbeitet für das grösste Technikmagazin in Finnland. Er ist unter anderem für testbereichte von Autos, Fahrrädern und Motorräder zuständig. Auf diesem Gebiet ist er der Ressortleiter.

Als zweites war Timmo drann:
Timmo arbeitet als freier Journalist mit Fachgebiet Ingenieurswesen.
Also alles was mit Technik zu tun hat. Er hatte schon Artikel bis nach den USA verkauft.

Nächster was Jussi,
Jussi ist Journalist und Fotograph.Er arbeitet für einen Zeitungsverbund im Mittelwesten von Finnland.
Wobei seine Hauptarbeiter Richtung Fotograph geht.
In seiner Freizeit komponiert Jussi finnische Tangolieder. Er war der Spassvogel in unserer Gruppe.

Die Reihe war an Ailla,
Ailla arbeitet auch als Journalistin, hat aber in den staatlichen Dienst gewechselt und ist nun im Touristikbereich Ihrer Heimatstadt Tampere.

Weiter ging die Reihe zu Christina,
Christina arbeitet auch als Journalistin einer Zeitung. Sie ist für den Bereich Lifestyle, Gesundheit und Society zuständig.
Sie hat 2 hübsche kleine Töchter und lebt im Mittelteil von Finnland.

Nun zu Janna,
Janna kommt aus der selben Gegend wie Christina und war lange als Sportjournalistin für die dortige Zeitschrift gearbeitet.
Janna arbeitet nun seit einigen Wochen für das dort ansässige Lokalfernsehen.
Mit Janna konnte man sich ausgezeichnet über Eishockey unterhalten. Sie kannte sogar meinen SCB !!

Christine,

Christine kommt aus Belgien. Sie arbeitet als eine Art Mentaltesterin. Sie testet Kandidaten auf Ihre „Menschlichen Fähigkeiten“ die sich für eine Kaderstelle beworben haben. Dies ist anscheinend in Belgien häufig der Fall. Mir war so etwas bisher unbekannt

Thorsten,
Wie der Name schon verrät, kommt Thorsten aus Deutschland. Er lebt in Stuttgart, kommt aber ursprünglich aus der ehemaligen DDR.
Thorsten arbeitet bei einer Firma, die sich mit Umwelttechnologie befasst. Er ist für die Dienstleistung zuständig. ( Programmieren der Software und Einführung der Benutzer)
Diese Gruppe scheint sehr gut zu harmonieren und wir sind auch prima klargekommen.

Am Nachmittag ( 13.00 – 14.30) bin ich dann in einer andere Gruppe gekommen.
Diese scheint nichts für mich zu sein, da diese nicht wirklich harmoniert.
Es sind halt einige Studenten darunter die schon länger hier zur Schule gehen.
Wir mussten in 2er Gruppen eine Art Rätsel lösen, aber meine Tischnachbarin aus Tschechien wollte wohl nicht so recht.
Nun ja, hab ich mein Rätsel halt alleine gelöst. Sie ist nicht fertig geworden. ( Schadenfreude ist was schönes)

Als Fazit würde ich sagen, dass ich mir den Nachmittagsunterricht hätte sparen können. Der bringt mir nicht allzu viel. Vorerst jedenfalls.
Ich werde versuchen die Nachmittagsklasse zu wechseln. In eine Klasse die den Focus mehr auf Grammar gelegt hat, anstatt auf Conversation.

Heute Abend habe ich visavis meines Hotels Lebensmittel eingekauft.
Recht teuere Angelegenheit. Ich habe für Brot, etwas Fleisch, Käse, Cherrytomaten und Butter stolze 15 Euro hingeblättert. Da sind die Preise in der Schweiz ja kaum höher.

Um 21.00 Uhr würde ein Welcome-Party stattfinden in einem Nachtclub. Da ich nicht der Nachtschwärmer bin und es mir dort eh zu laut ist, bleibe ich im Hotel und schreibe nun diese Zeilen.

Morgen Nachmittag werde ich mal rumfragen wo, man hier CDs kaufen kann. Ich möchte mir eine CD von Wintermood kaufen. Dies ist eine maltesische Band die ich sehr gerne mag. Eventuell finde ich in dem grossen Einkaufscenter an der St. Georg Bay etwas.
Wettermässig hält es sich in Grenzen zwischen 22 und 24 Grad bei leicht bedecktem Himmel und etwas Wind.

Mein Abendessen habe ich nun hier auf meinem Zimmer genossen und dabei nochmals meine ersten Schulunterlagen durchgearbeitet.

Freue mich auf Samstag, an dem ich das Hypogäum in der Nähe von Paola besuchen werde. Ticket habe ich ja bereits von zuhause aus bestellt und via Internet auch bezahlt und ein Onlineticket ausdrucken können.

Abends habe ich noch einen Spaziergang ins Vergnügungsviertel gemacht.
Der einzige Zwecke scheint es, sich mit lauter Musik zu übertreffen. Wie es da drinnen Leute aushalten, ist für mich schwer nachzuvollziehen.

Wem es gefällt.

Vermutlich bin ich schon zu alt um ab solchem „Lärm“ gefallen zu finden.
Jedoch für Teenager vermutlich das Paradies auf Erden.
Ich habe einige Videosequenzen gedreht und mich dann in ruhigere Ecken davongemacht.
Als ich zum Hotelzimmer reinkam, war ich über 2 Dinge sehr froh:

- Die Klimaanlage die nun bestens funktioniert
- und der funktionierende Frigo und das darin schön kühle Kinnie

Ich war nur knapp eine Stunde weg, aber die Zimmertemperatur scheint sich in dieser Zeit drastisch erhöht zu haben.
Auch ein Schluck auf der gekühlten Kinnieflasche war eine Wohltat.
Morgen kann ich mal ausschlafen, denn ich habe erst um 9.00 Uhr Schule.

Sonntag, 2. Tag

Heute bin ich um 7.30 bereits zum Frühstück erschienen.

Dies war einfach, aber für meine Bedürfnisse ausreichend.
Ich habe das Angebot voll ausgeschöpft, da heute mein erster Tag in Valletta angesagt war.
Bei der Lobby habe ich mich gerade wegen des Frigo nachgefragt der nicht zu funktionieren scheint. Alles kein Problem, man kümmere sich darum.
Auch meine Frage wegen des Busses und der Haltestelle wurde mir mit einem Plänchen und Erklärungen wegen des Preises und den Busnummern sehr freundlich geholfen.

Anscheinend muss man hier mit der Hand wild gestikulieren um vom Busfahrer mitgenommen zu werden.
Tja man lernt nie aus.
Jedenfalls beim dritten Bus wurde ich schliesslich für 50 Cent nach Valletta mitgenommen.

Ich bin froh, muss ich auf Malta nicht meinen Fahrausweis machen, denn die Fahrweise hier.. na ja * g*
Nach einer kurzweiligen Fahrt, de ja alles genau registriert werden musste, kamen wir am Busterminal vor den Toren Valletta an.





Himmel was für ein Chaos an Bussen und Leuten hier. Aber irgendwie hatte dieses Chaos System und Charme. System dann, wenn man sich dem Chaos einfach ergibt und selbst zu einem Teil des Systems wird.
Jedenfalls habe ich die alten Busse sehr gerne gesehen. Manche sahen aus, als ob nur Farbe und Rost das Vehikel hindern würden auseinander zu fallen. Aber irgendwie fand ich sie trotzdem Klasse. Insgeheim hoffte ich auf der Rückfahrt auch einen solchen Oldtimer zu erwischen.


Beim Durchschreiten des Haupttores begann dann das Martyrium des Mario B.
Es wurde sehr heiss in diesen Strassen und Gassen und da Sonntag früh war, nirgends ein Laden mit Getränken.
Aber allen Umständen zum Trotz bin ich bewaffnet mit einem Stadtplan losgezogen.
Leider habe ich schnell festgestellt, dass an einem Sonntag hier die meisten Sehenswürdigkeiten geschlossen waren. Ich bin dann mal zu den „Lower Barracca Gardens“ marschiert, wo ich leider auch nichts zu Trinken fand. Dafür mit einer schönen Anlage und einem tollen Ausblick belohnt wurde.
Auf dem Weg zum Sonntagsmarkt bin ich dann noch zu den „Upper Barracca Gardens“ angelangt. Endlich erblickte mein Auge einen Sonnenschirm mit einer Getränkewerbung drauf. Die Erlösung!

Die Gardens sind wirklich sehr schön und man geniesst einen super Ausblick zu den „Three Cities“ hinüber.



Auch den Hafen hat man von dort gut im Überblick.
Eben, eigentlich wollte ich ja zum Sonntagsmarkt ein bisschen schmökern gehen, aber die Tücken des Stadtplanes Lesens haben mich wieder einmal eingeholt, resp. bin ich mal wieder zu total verlaufen und einige Kilometer zuviel absolviert.


Anmerkung:
Ein Schmunzeln und ein satirischer Kommentar seitens meiner Frau sei mir an dieser Stelle sicherlich gewiss.
Man(n) tut ja was man(n) kann.


Durch ein grausam stinkendes Treppenhaus (Wildpinkler lassen grüssen) bin ich wieder vor den Toren Vallettas gelandet und habe mich dort mir einer neuen Getränkeflasche eingedeckt.
Den Markt habe ich auch noch gefunden und ausser sehr vielen Leuten und einem Supergedränge war dort aber meist nur der übliche Touristenkitsch zu finden. Für jeden etwas.



So bin ich halt wieder losgezogen auf der Suche nach dem Manoel Theatre, was ich natürlich wieder mal nicht gefunden habe. Schliesslich bin ich vor dem Fort St. Elmo gelandet, dass leider nicht öffentlich zugänglich ist. Dies ist allerdings sehr schade, da dies sicherlich interessant gewesen wäre. Im Fort ist die Polizeiakademie untergebracht.


Ich bin dann aussen herum Richtung „Hastings Gardens“ spaziert und habe einige Utensilien einer vergangenen Meisterfeier des FC Valletta gefunden.

Inkl. noch einiger Fahrzeuge und 2-3 Bierleichen *g*
Daher der grosse Lärm und das viele Gehupe am Samstag abend.

St Johns Co-Cathedral in Valetta









Innenbereich der St Johns


Viele Flaggen des FC Valletta deuten auf eine recht grosse Verbundenheit der Fans zu Ihrem FC.
Nach einem ruppigen Aufstieg mit mindestens 2 Millionen (!!) Treppen bin ich tatsächlich bei den „Hastings Gardens“ angelangt. Und dies bei sengender Hitze und wieder leeren Trinkflaschen.

Ein Blick über die Mauer auf den Busterminal bestätigte meinen ersten Eindruck des Bus-chaos. Was für ein Wirrwarr an Bussen, Besuchern, Händlern, wild gestikulierenden Busfahrern und nervenden Touristen die nicht wussten wo einsteigen.

Langsam hatte ich nun Lust auf die Rückreise und ich mutierte von gelassenem Betrachter zum nervenden Touristen. Allerdings ziemlich schnell ging aber die Rückverwandlung vonstatten. Habe nur 4-5 Blicke gebraucht um meinen Bus zu finden.
Leider nicht ganz der Oldtimer den ich mir gewünscht habe, aber auch schon ein Veteran.
An der Spinola Bay bin ich dann ausgestiegen und zu Fuss Richtung Hotel spaziert.
Unterwegs noch eine grosse Flasche Kinney eingekauft um nicht ganz zu Verdursten.
Nach einer kleinen Siesta von 1 ½ Stunden bin ich mal auf die Suche nach meiner Schule gegangen.
Wäre ja peinlich am ersten Schultag zu spät zu kommen...

“Only 5 minutes away from your hotel you find ESE Malta...” stand im Welcome Package der Schule.
Inklusive einem genauen Plan, so man(n) ihn nicht im Hotel vergisst.


Anmerkung:

Man siehe einige Zeilen weiter oben betreffend Kartenlesen usw...







Nun ja, kann ja nicht so schwierig sein, dachte ich mir. Aber weit gefehlt.
Durch die unendlichen Strassen und Querstrassen wird aus 5 Minuten gerne mal ne halbe Stunde.

Aber ich habs doch geschafft:

Schulgebäude










Eingang









Der Leisure desk






Na ja immerhin habe ich so wieder einige Ort gesehen die ich noch interessant fand, aber auch einige die mir einfach zu laut waren.
Ich bin also Richtung St George Bay spaziert.
Unterwegs habe ich einen Felsenstrand gefunden. Nice, dachte ich. Aber einer genaueren Begutachtung wich dieses "nice" sehr schnell einem "Igitt".
Der ganze Felsen war über und über mit Glasscherbenund anderem Unrat bedeckt.
Was für eine Schande!
Weiter unten war es dann besser.
Die St Georg Bay hat so was wie einen feinen Kiesstrand. Dort war es auch sauber und ich war sicherlich nicht das letzte Mal dort.

Das einzige was mir hier gar nicht gefällt ist der Lärm. Anscheinend kann der Malteser hier nicht „normal“ Autofahren ohne die Bässe in der Stereoanlage soweit hochzufahren, dass die Fenster alle unten sein müssen, da sie sonst sicherlich bersten würden. Auch das Anfahren ohne singende Reifen scheint hier nicht bekannt zu sein. Vom wilden Gebrauch der Hupe mal ganz abzusehen.
Wer hier, jedenfalls in Paceville, Ruhe sucht ist sicherlich am falschen Platz!
Vermutlich bin ich entweder zu alt, oder bin mit der Ruhe meines gewohnten Zuhauses zu verwöhnt. Wer weiss.. *g*

Auf dem Retourweg ging ich der Spinola Bay entlang um die Webcam zu suchen die ich von zuhause immer besucht habe.




Spinola Bay in St Julians



Wunderschön zum spazieren






Leider hab ich das nicht geschafft.
Unterwegs bekam ich dann wieder mal einen Riesendurst und steuerte einem MC Donalds entgegen.
Aber ich habe mich der Versuchung tapfer entgegengestemmt und bin durstig und hungrig wieder raus.
Ich bin nun mittlerweile wieder im Hotel angekommen, habe mich mal eine Zeit lang unter die Dusche gestellt und werde bald die Hotelküche testen gehen.
Nach diesem Tag hab ich mir das verdient.

Ich habe mir Tagliatelle bestellt mit maltesischen Würstchen an Tomatensauce und getrockneten Tomaten.
Dazu ein Kännchen grünen Tee.
Als das Essen kam, bin ich leicht erschrocken.
Eine Riesenportion wurde da vor mir platziert. Geschmeckt hat es köstlich.
Diejenigen die mich kennen wissen, dass ich selten was stehen lasse aber ich hab’s einfach nicht geschafft. Und das für läppische 8 Euro.
Dass ich hier noch schreiben kann ist auch keine Selbstverständlichkeit mehr.
Obwohl ich wusste das ich einen Adapter brauche und ich diesen sogar dabei habe, konnte ich das Laptop nicht anschliessen.
Mein Reiseadapter war nur für 2 polige Stecker ausgelegt.
Man ahnt es schon: Das Laptop benötigt natürlich einen 3 poligen Anschluss.
Zum Glück hatte ich noch das amerikanische Originalkabel eingepackt. Das geht nun und der Akku lädt sich jetzt da ich diese Zeilen eintippe.
So, nun muss ich noch meine Sachen für die Schule bereitmachen und entspanne noch ein wenig vor dem TV. ( Alles nur auf Englisch oder italienisch halt)

Sehenswürdgkeiten:

Eine tolle Seite um sich über Sehenswürdigketen zu erkunden findet man hier:
http://www.visitmalta.com/includes/map/ger/popup1.html

Anreisetag 17.5.2008

Um 13 Uhr ging’s los nach Basel an den Bahnhof.
Ticket gekauft und von meiner Liebsten verabschiedet und rein in den Zug nach Zürich-Kloten an den Flughafen.
Nun ging’s los: Da ich beim Versuch mich per Internet einzuchecken einen PC Absturz hatte, wollte ich sicherlich rechzeitig am Flugplatz sein, damit falls es Probleme geben würde genug Zeit ist.





Erstaunlicherweise war aber alles kein Problem und ich hatte innert 5 Minuten eingecheckt und war auch ohne Probleme durch den Zoll gekommen.
Soweit so gut dachte ich.

Ein Blick auf die Auskunftstafel liess aber meine gute Laune ein wenig schrumpfen:

Flug KL 249 verspätet. Neue Abflugzeit 18.00, anstatt 17.40 Uhr.

Auch egal. Also, mal was zu Essen und zu Trinken organisiert.
8.50 CHF für ein Sandwich und 4.50 CHF für ein 3dl Coke. Teurer Flughafen!!
Nun ja, wenigstens was zu Essen und zu trinken. Nun hiess es die Wartezeit zu überbrücken und immer die Anzeigetafel im Auge behalten.
Nach einer Stunde Wartezeit wurde plötzlich bei meinem Flug das Gate angegeben. Also, nichts als hin. Zu den Gate „E“ fuhr ein führerloser Zug. Genial!
Eine weitere halbe Stunde später konnten wir „on Board“.
Der Flug verlief bis auf einige Turbulenzen ganz gut. Die Turbulenzen habe ich mit krampfhaftem Ausfüllen meines Rätselheftes überspielt.
Zum Glück hat niemand meine Schweissperlen, die hartnäckig an meiner Stirn kleben blieben, bemerkt.
Das Essen war halt wie meist auf den Flügen einfach, aber Ok. Es gab 3 kleine Pouletfilet mit kaltem Bohnengemüse, 1 Brötchen mit Käse und Butter, sowie einem kleinen Törtchen zum Dessert.
Die Landung war klasse, sodass es redlich verdienten Applaus gab.





Mein Koffer habe ich im 3. Anlauf dann auch gefunden und machte mich auf den Weg zur Gepäckkontrolle.
Dachte ich zumindest.

Hier die erste Zollkontrolle Maltesis

Da standen zwei Zöllner, eine Sie und ein streng schauender Mann. Vermutlich der Vorgesetzte, denk ich mal.
Es gab deren 4 Ausgänge aus der Gepäckhalle via Zollkontrolle:

- EU- Staatsangehörige
- Non EU
- So was wie nichts zu verzollen
und ein weiterer Ausgang dessen Beschriftung ich nicht deuten konnte

Die gesamte Passagierzahl steuerte natürlich frech die EU-Bürgertüre an. Als Schweizer/innen notabene.

Der Vorgesetzte fragte seine Dame zu seiner Rechten:
“Where they come from?“
Die Antwort: „I dont know. Thats not my problem“

Und durch waren alle Passagiere aus der Schweiz ohne eine Kontrolle passiert zu haben.
"That's Malta..."

Die Abholung durch Mitarbeiter der ESE Malta klappte bestens und innert 15 Min. wurde ich im Hotel Rokna abgeladen.
Müde habe ich dann meine Koffer aufs Zimmer gebracht und einigermassen eingeräumt.
Mit meiner Liebsten zuhause eine längere SMS Konversation um mitzuteilen, dass alles i O. ist und ich mit dem Zimmer und allem drum herum
zufrieden bin. Um 23 Uhr bin ich dann total erschöpft ins Bett gefallen.
Leider war an Nachtruhe irgendwie nicht wirklich zu denken, da dauernd gehupt und auf den Strassen gefeiert wurde.
Der Grund hierfür wurde mir erst am nächsten Tag in Valletta bewusst.
Dazu aber später mehr...



Zum Hotel:


Das Rokna ist ein kleines, familiär geführtes Hotel direkt neben dem Portomasso Tower gelegen.
Es besitzt 29 Zimmer. Diese sind einfach, aber sauber.
Ich habe ein Doppelzimmer zur Alleinbenützung abgekriegt. Leider ohne Balkon, aber da sehe ich nicht so tragisch.
Ich muss nur mal fragen, weshalb der Frigo nicht laufen will. Vielleicht bin ich auch zu müde ums richtig zu machen. Werde das Ding Morgen mal genauer ansehen, oder in der Lobby mal nachfragen.
So nun ist es Zeit ein wenig auszuruhen um Morgen fit zu sein.

Freitag, 16. Mai 2008

3.2.1........Los gehts




Nun steht der unmittelbare Countdown bevor.
Morgen um 17.40 Uhr geht mein Flieger ab Zürich Kloten direkt nach Malta.
Irgendwie ein komisches Gefühl...

Nach langer Zeit der Planung, Aendungen, Infos einholen und regelmässig in Arndts Forum rumschmöckern auf der gierigen Suche nach weiteren Infos, Tipps etc. steht der Start kurz bevor.
Das Wetter scheint soweit auch mitzumachen. Also eigentlich kein Grund für Nervosität.

Eigentlich....

Ich gebs zu:
Ich bin doch schon sehr nervös und angespannt.
(Meine Magenerven machen sich bemerkbar *g*)

Nun ja. Um knapp nach 14 Uhr fährt der Zug ab Basel nach Zürich.
Wie sagt man: "point of no return".



Der Flughafen von Malta hat auch eine tolle und sehr informative Webseite.
Wenns interessiert:
http://www.maltairport.com
Inkl. aktuelle Wetterkarten mit Temperaturen, Luftfeuchtigkeit, Windstärken etc.


Jetzt hoffe ich nur noch, dass ich diesen Blog auch wirklich aktuell halten kan.
Wie dies dann vor Ort von sich geht, weiss ich noch nich.
Ansonsten werde ich eine Art elektronisches Tagebuch führen und dieses dann nach meiner Rückkehr hier veröffentlichen.

We will see.....

Montag, 28. April 2008

Der Countdown läuft....

Der geneigte Leser möge mir diesen Eintrag verzeihen,aber:
Es geht bald los !!

Nicht dass ich mich in der Zwischenzeit auf die faule Haut gelegt hätte.
Es war doch noch einiges abzuklären, zu erforschen etc.

Internet:
So habe ich mich nach den Preisen für das Internet erkundigt.
Als erster Gedanke war ja, dass ich mein Laptop mitnehme.
Diesen Gedanken habe ich nun mittlerweilen wieder verworfen.

1. Gibts genügend Internetcaffee's vor Ort
2. Hat sogar die Schule ein Internetcaffe
3. Sind de Preis mitterweilen recht angenehm
4. Die Gefahr des Laptopverlustes oder eines Defektes mir einfach zu gross war.

Hypogäum in Ħal-Saflieni



Besichtigung

Die Anzahl Besucher ist streng reglementiert: Jede volle Stunde werden max. 10 Personen eingelassen. Die Tickets sind nur am betreffenden Besichtigungstag und zum vereinbarten Zeitpunkt gültig.

Die erste "Tour" ist in der Regel für Gruppen reserviert, die sich in Begleitung eines lizenzierten Touristenführers befinden.

Hal Saflieni Hypogäum
Hal Saflieni Street, Paola, Malta
Tel: (+356) 21 825579, Fax: (+356) 21 805021

Für das Hypogäum in Ħal-Saflieni muss das Ticket berets im voraus gebucht werden.

Reservationen können Online unter:
http://www.heritagemalta.org vorgenommen werden.

Ein Plan des Hypogäum findet man unter:
http://web.infinito.it/utenti/m/malta_mega_temples/hypo/plan.html


Anfahrt mit Bus No. 8, 11, 15, 26, 27 oder 29 bis zur Pfarrkirche von Paola, von dort ca. 5 Minuten Fußweg.
Bei Anreise mit dem Mietwagen den Hinweisen "Paola/Hypogeum" folgen; direkt vor Ort keine Parkmöglichkeiten.


Wandern


Zudem habe ich mich entschieden mit einer Wanderung durch Malta das Inselinnere zu "erforschen".
Von den Wanderungen die unter www.visitmalta.com/e-brochures
aufgeführt sind, habe ich mich für den "Dwejra Walk" entschieden.
Diese scheint mir recht informativ in geschichtlicher Hinsicht zu sein.Dies ist natürlich sehr subjektiv.
Das Pdf-File habe ich mitterweilen ins Deutsche übersetzt und ausgedruckt. Es soll mir als eine Art Wanderführer dienen, da auch noch viel Hintergrundwissen vermittelt wird. (Sollte jemand Interesse hat, bitte bei mir melden.)

Eine Beschreibung mit Fotos und meinen Eindrücken erfolgt dann nach der Wanderung.
So nun heissts auf die Reiseunterlagen warten und den Wetterbereicht genau im Auge zu behalten :-)