Montag, 2. Juni 2008

Mittwoch 3. Schultag,

Gegen 9 Uhr bekam ich dann so was wie Hunger und ich habe im Zimmer mal etwas versucht zu Essen. Irgendwie ist mein Magen nicht so das Wahre heute.

Ich dachte eigentlich daran, heute nach Paola zu fahren, um die Tempel von Tarxien zu besichtigen. Im Nachhinein war meine Entscheidung, lieber dem Meer entlang spazieren zu gehen allerdings besser.

In der Nähe der Tempel von Tarxien wäre auch das Hypogäum gewesen, sodass ich für Samstag schon mal die Busnummer und die Haltestation gewusst hätte.
Nun so bin ich halt mit Sonnencreme, Videokamera und einer Flasche Wasser los marschiert Richtung Sliema.
Sliema verfügt über eine tolle Meerpromenade die entlang eines Badefelsens führt.
Badefelsen??




Jaja diese gibt es hier reichlich. Da Sandstrände hier in dieser Gegend Maltas wirklich Mangelware sind, gibt es Felsen die als Liegeflächen benutzt werden.
In die Felsen sind dann Leitern eingelassen, die einem den Zutritt zum Meer ermöglichen.
Ich habe mir dieses Abenteuer verklemmt, da ich auch meine Kamera nicht unbewacht liegen lassen wollte.
Auch in Sliema habe ich wiederum versucht einen CD Shop zu finden, aber diese scheinen auf Malta echte Mangelware zu sein.
Ausser man kauft Raubkopien auf einem Trödelmarkt. Aber wer weiss wie die Qualität dann ist.
Nun ja, als ich wieder das Bedürfnis nach meiner Toilette verspürte bin ich dann umgekehrt.
Zuerst wurde noch mein Hunger mit einer Pastizzi mit Schinken und Käsefüllung gestillt. Soviel Zeit muss sein :-)

Dienstag, 2. Schultag

Nun ja, dass mit dem Ausschlafen hat mal nicht so richtig funktioniert.
Um halb 8 sass ich schon wieder am Frühstückstisch und habe mich dabei entschlossen für den Nachmittag den Ausflug nach Mdina mitzumachen der von der Schule angeboten wird.
Meinem Wunsch zum Wechsel der Nachmittagsklasse wurde leider nicht entsprochen, da alle Kurse am Nachmittag denselben Lernstoff haben.
Na ja werde ich mich da halt durchbeissen. Vielleicht bessert es ja.

Der Morgen war wie immer sehr lustig und abwechslungsreich.

Der Nachmittag ging heute auch einigermassen besser über die Bühne.
Vielleicht lag es auch an meiner Vorfreude auf Mdina, von der ich im Internet-Forum schon einiges gelesen habe.

Um 14.30 war die Schule aus und ich ging gespannt zur Schultüre raus, wo schon eine richtige Menschenschar auf den Ausflugsbus wartete.
Die Staffmitglieder hatten aber alles im Griff und nach vorweisen der Buchungsbestätigung und dem Studentenausweis, jaja ich bin nun Temporärstudent *gg*, ging’s dann los nach Mdina.

Mdina, the silent city





Mdina ist die ehemalige Hauptstadt von Malta zur Ritterzeit.
Durch ein Erdbeben zerstört und dann durch einen portugiesischen Baumeister wieder aufgebaut.
Allerdings nicht im ehemaligen arabischen Stil, sondern im Barockstil.
Einige Häuser hatten aber das Erdbeben überstanden und stehen nun im Kontrast zum renovierten Rest der Stadt.
Mdina kommt aus dem arabischen, und heisst schlicht und einfach: "Stadt."
Diese Stadt brauchte keinen wirklichen Namen, da sie damals die einzige Stadt war.

Irgendwie noch logisch dachte ich mir..


Nach dem Erdbeben flohen die Bewohner alle nach Valletta, oder in die neu gegründete Stadt Rabbat.
Rabbat ist eine kleine „Künstlerstadt“, da an jeder Ecke Handarbeiten aus Silber, Leder, Holz und Stein angeboten werden.
Dazu aber später mehr.

Unser Guide Mario, unterrichtet Englisch und Geschichte, wusste mit viel geschichtlichem Wissen, meine Neugier zu befriedigen.
Durch eine Brücke über eine Ditch, (Graben) gingen wir durch ein altes Stadttor, zur Zeit wird es gerade restauriert, in die Stadt hinein.



Er machte uns auf die verschiedenen Stilrichtungen der Bauten aufmerksam, zeigte uns die vielen Doorknocker und war auch für den einen oder anderen Spruch nicht verlegen.
Von der Stadtmauer hatten wir einen sagenhaften Blick über die Insel Malta.
Die vielen Eindrücke muss man erst einmal verarbeiten um darüber zu schreiben.
Manchmal hatte man den Eindruck, jeden Moment muss ein Ritter mit seinem Pferd und Knappen um die Ecke kommen. So eindrücklich war das Ambiente.
Und für Ruhesuchende Maltaurlaube das Paradies auf Erden. Nicht umsonst heisst Mdina auch die stille Stadt.
Nach gut 2 Stunden „Intensivgeschichtsunterricht“ verliessen wir die Stadt Mdina durch das älteste Tor Richtung Rabat.

Rabbat bereitete sich gerade auf eine Prozession vor. So war es nicht verwunderlich, dass überall Tribünen aufgebaut wurden, alle Ecken mit Blumen, Lichterketten und sonstigen Materialien geschmückt wurden.

Unser Guide Mario führte uns in eine Silberschmiede wo wir wunderschönen Silberschmuck bestaunen und natürlich auch kaufen konnten. Habe meinem Schatz eine wunderschöne Kette mit dem Malteserkreuz gekauft.
( Für ein Souvenir für mich hat das mitgebrachte Geld nicht mehr gereicht )

Auch Pastizzi konnten wir testen. Dafür reichte es noch...




Pastizzi sind kleine Blätterteigtaschen mit allerlei Füllungen.Ein herrlicher Snack für Zwischendurch.

Ich habe mich mit einem Kinney begnügt, dass ich langsam richt gerne habe.
Kinney ist das Maltesische Pendant zu Cola.



Kinney wurde während des 2 Weltkrieges „erfunden“ als es kein Cola gab. Es schmeckt süsslich-herbbitter und wird als eine Kräuterlimonade verkauft.
Zum Löschen des Durstes allerdings bestens geeignet.

Um 18.20 sind wir dann wieder wohlbehalten vor der Schule abgesetzt worden und ich bin noch rasch in meinem Laden mein Abendessen einkaufen gegangen.
Nun plane ich bereits den nächsten Ausflug, der mich am Donnerstag wiederum nach Valletta führen wird, diesmal aber auf dem Boot in den Grand Harbour.
Dieser Ausflug wird wiederum von der Schule angeboten und kostet 18 EUR.
Morgen werde ich nach der Schule vermutlich mal das süsse Nichtstun am Strand geniessen.
Wettermässig soll es am Wochenende 26 Grad geben. Herrlich!

Mdina kann ich wirklich jedem empfehlen. Ein wunderbarer Ort voller Geheimnisse und Ispiration.

Montag, erster Schultag

Um 7 Uhr gab’s Frühstück.
Wie immer hab ich es genossen und mich auf den bevorstehenden Schultag eingestimmt.
Um 20 vor 8 bin ich dann mit meinem Beutelchen (mit Duden, Schreibblock und einigen Stiften) losmarschiert Richtung Schule.


Als ich dort ankam warteten draussen schon einige Schüler und auch einige Angehörige des Staff waren zu sehen.
Noch schnell eine geraucht um meine Nervosität zu unterdrücken und dann ab ins Abenteuer Schule.
Als erstes mussten wir einen Einstufungstest machen. War gar nicht mal so einfach alle Antworten innert Frist zu beantworten, was auch die meisten nicht geschafft hatten. Mich natürlich eingeschlossen. :-)
Um die Zwischenzeit der Korrektur zu überbrücken, wurden wir durch einige Staffmitglieder begrüsst und uns auf die wichtigsten Punkte hingewiesen.
So zum Beispiel über die Wichtigkeit der Student-card, Ausflüge die gebucht werden können, komende Aktivitäten wie den Orientierungsbummel am Nachmittag etc.
Da ich mich schon seit Sonnag selber orientiert habe, verzichtete ich darauf.

Eingeteilt wurde ich als "Intermediate", was soviel wie fortgeschrittener Anfänger heisst. Na ja.

Unsere Klasse besteht aus 1 Deutschen, 1 Belgierin und 6 Finnen/innen.
Die Finnen scheinen sich alle zu kennen und arbeiten zum Teil auch zusammen bei Zeitungen, jedoch in unterschiedlichen Ressorts.
Als erstes haben wir uns gegenseitig vorgestellt und uns mal ein bisschen beschnuppert. Das gehört halt dazu.

Als erstes war die Reihe an Raimo(nd).
Raimo arbeitet für das grösste Technikmagazin in Finnland. Er ist unter anderem für testbereichte von Autos, Fahrrädern und Motorräder zuständig. Auf diesem Gebiet ist er der Ressortleiter.

Als zweites war Timmo drann:
Timmo arbeitet als freier Journalist mit Fachgebiet Ingenieurswesen.
Also alles was mit Technik zu tun hat. Er hatte schon Artikel bis nach den USA verkauft.

Nächster was Jussi,
Jussi ist Journalist und Fotograph.Er arbeitet für einen Zeitungsverbund im Mittelwesten von Finnland.
Wobei seine Hauptarbeiter Richtung Fotograph geht.
In seiner Freizeit komponiert Jussi finnische Tangolieder. Er war der Spassvogel in unserer Gruppe.

Die Reihe war an Ailla,
Ailla arbeitet auch als Journalistin, hat aber in den staatlichen Dienst gewechselt und ist nun im Touristikbereich Ihrer Heimatstadt Tampere.

Weiter ging die Reihe zu Christina,
Christina arbeitet auch als Journalistin einer Zeitung. Sie ist für den Bereich Lifestyle, Gesundheit und Society zuständig.
Sie hat 2 hübsche kleine Töchter und lebt im Mittelteil von Finnland.

Nun zu Janna,
Janna kommt aus der selben Gegend wie Christina und war lange als Sportjournalistin für die dortige Zeitschrift gearbeitet.
Janna arbeitet nun seit einigen Wochen für das dort ansässige Lokalfernsehen.
Mit Janna konnte man sich ausgezeichnet über Eishockey unterhalten. Sie kannte sogar meinen SCB !!

Christine,

Christine kommt aus Belgien. Sie arbeitet als eine Art Mentaltesterin. Sie testet Kandidaten auf Ihre „Menschlichen Fähigkeiten“ die sich für eine Kaderstelle beworben haben. Dies ist anscheinend in Belgien häufig der Fall. Mir war so etwas bisher unbekannt

Thorsten,
Wie der Name schon verrät, kommt Thorsten aus Deutschland. Er lebt in Stuttgart, kommt aber ursprünglich aus der ehemaligen DDR.
Thorsten arbeitet bei einer Firma, die sich mit Umwelttechnologie befasst. Er ist für die Dienstleistung zuständig. ( Programmieren der Software und Einführung der Benutzer)
Diese Gruppe scheint sehr gut zu harmonieren und wir sind auch prima klargekommen.

Am Nachmittag ( 13.00 – 14.30) bin ich dann in einer andere Gruppe gekommen.
Diese scheint nichts für mich zu sein, da diese nicht wirklich harmoniert.
Es sind halt einige Studenten darunter die schon länger hier zur Schule gehen.
Wir mussten in 2er Gruppen eine Art Rätsel lösen, aber meine Tischnachbarin aus Tschechien wollte wohl nicht so recht.
Nun ja, hab ich mein Rätsel halt alleine gelöst. Sie ist nicht fertig geworden. ( Schadenfreude ist was schönes)

Als Fazit würde ich sagen, dass ich mir den Nachmittagsunterricht hätte sparen können. Der bringt mir nicht allzu viel. Vorerst jedenfalls.
Ich werde versuchen die Nachmittagsklasse zu wechseln. In eine Klasse die den Focus mehr auf Grammar gelegt hat, anstatt auf Conversation.

Heute Abend habe ich visavis meines Hotels Lebensmittel eingekauft.
Recht teuere Angelegenheit. Ich habe für Brot, etwas Fleisch, Käse, Cherrytomaten und Butter stolze 15 Euro hingeblättert. Da sind die Preise in der Schweiz ja kaum höher.

Um 21.00 Uhr würde ein Welcome-Party stattfinden in einem Nachtclub. Da ich nicht der Nachtschwärmer bin und es mir dort eh zu laut ist, bleibe ich im Hotel und schreibe nun diese Zeilen.

Morgen Nachmittag werde ich mal rumfragen wo, man hier CDs kaufen kann. Ich möchte mir eine CD von Wintermood kaufen. Dies ist eine maltesische Band die ich sehr gerne mag. Eventuell finde ich in dem grossen Einkaufscenter an der St. Georg Bay etwas.
Wettermässig hält es sich in Grenzen zwischen 22 und 24 Grad bei leicht bedecktem Himmel und etwas Wind.

Mein Abendessen habe ich nun hier auf meinem Zimmer genossen und dabei nochmals meine ersten Schulunterlagen durchgearbeitet.

Freue mich auf Samstag, an dem ich das Hypogäum in der Nähe von Paola besuchen werde. Ticket habe ich ja bereits von zuhause aus bestellt und via Internet auch bezahlt und ein Onlineticket ausdrucken können.

Abends habe ich noch einen Spaziergang ins Vergnügungsviertel gemacht.
Der einzige Zwecke scheint es, sich mit lauter Musik zu übertreffen. Wie es da drinnen Leute aushalten, ist für mich schwer nachzuvollziehen.

Wem es gefällt.

Vermutlich bin ich schon zu alt um ab solchem „Lärm“ gefallen zu finden.
Jedoch für Teenager vermutlich das Paradies auf Erden.
Ich habe einige Videosequenzen gedreht und mich dann in ruhigere Ecken davongemacht.
Als ich zum Hotelzimmer reinkam, war ich über 2 Dinge sehr froh:

- Die Klimaanlage die nun bestens funktioniert
- und der funktionierende Frigo und das darin schön kühle Kinnie

Ich war nur knapp eine Stunde weg, aber die Zimmertemperatur scheint sich in dieser Zeit drastisch erhöht zu haben.
Auch ein Schluck auf der gekühlten Kinnieflasche war eine Wohltat.
Morgen kann ich mal ausschlafen, denn ich habe erst um 9.00 Uhr Schule.

Sonntag, 2. Tag

Heute bin ich um 7.30 bereits zum Frühstück erschienen.

Dies war einfach, aber für meine Bedürfnisse ausreichend.
Ich habe das Angebot voll ausgeschöpft, da heute mein erster Tag in Valletta angesagt war.
Bei der Lobby habe ich mich gerade wegen des Frigo nachgefragt der nicht zu funktionieren scheint. Alles kein Problem, man kümmere sich darum.
Auch meine Frage wegen des Busses und der Haltestelle wurde mir mit einem Plänchen und Erklärungen wegen des Preises und den Busnummern sehr freundlich geholfen.

Anscheinend muss man hier mit der Hand wild gestikulieren um vom Busfahrer mitgenommen zu werden.
Tja man lernt nie aus.
Jedenfalls beim dritten Bus wurde ich schliesslich für 50 Cent nach Valletta mitgenommen.

Ich bin froh, muss ich auf Malta nicht meinen Fahrausweis machen, denn die Fahrweise hier.. na ja * g*
Nach einer kurzweiligen Fahrt, de ja alles genau registriert werden musste, kamen wir am Busterminal vor den Toren Valletta an.





Himmel was für ein Chaos an Bussen und Leuten hier. Aber irgendwie hatte dieses Chaos System und Charme. System dann, wenn man sich dem Chaos einfach ergibt und selbst zu einem Teil des Systems wird.
Jedenfalls habe ich die alten Busse sehr gerne gesehen. Manche sahen aus, als ob nur Farbe und Rost das Vehikel hindern würden auseinander zu fallen. Aber irgendwie fand ich sie trotzdem Klasse. Insgeheim hoffte ich auf der Rückfahrt auch einen solchen Oldtimer zu erwischen.


Beim Durchschreiten des Haupttores begann dann das Martyrium des Mario B.
Es wurde sehr heiss in diesen Strassen und Gassen und da Sonntag früh war, nirgends ein Laden mit Getränken.
Aber allen Umständen zum Trotz bin ich bewaffnet mit einem Stadtplan losgezogen.
Leider habe ich schnell festgestellt, dass an einem Sonntag hier die meisten Sehenswürdigkeiten geschlossen waren. Ich bin dann mal zu den „Lower Barracca Gardens“ marschiert, wo ich leider auch nichts zu Trinken fand. Dafür mit einer schönen Anlage und einem tollen Ausblick belohnt wurde.
Auf dem Weg zum Sonntagsmarkt bin ich dann noch zu den „Upper Barracca Gardens“ angelangt. Endlich erblickte mein Auge einen Sonnenschirm mit einer Getränkewerbung drauf. Die Erlösung!

Die Gardens sind wirklich sehr schön und man geniesst einen super Ausblick zu den „Three Cities“ hinüber.



Auch den Hafen hat man von dort gut im Überblick.
Eben, eigentlich wollte ich ja zum Sonntagsmarkt ein bisschen schmökern gehen, aber die Tücken des Stadtplanes Lesens haben mich wieder einmal eingeholt, resp. bin ich mal wieder zu total verlaufen und einige Kilometer zuviel absolviert.


Anmerkung:
Ein Schmunzeln und ein satirischer Kommentar seitens meiner Frau sei mir an dieser Stelle sicherlich gewiss.
Man(n) tut ja was man(n) kann.


Durch ein grausam stinkendes Treppenhaus (Wildpinkler lassen grüssen) bin ich wieder vor den Toren Vallettas gelandet und habe mich dort mir einer neuen Getränkeflasche eingedeckt.
Den Markt habe ich auch noch gefunden und ausser sehr vielen Leuten und einem Supergedränge war dort aber meist nur der übliche Touristenkitsch zu finden. Für jeden etwas.



So bin ich halt wieder losgezogen auf der Suche nach dem Manoel Theatre, was ich natürlich wieder mal nicht gefunden habe. Schliesslich bin ich vor dem Fort St. Elmo gelandet, dass leider nicht öffentlich zugänglich ist. Dies ist allerdings sehr schade, da dies sicherlich interessant gewesen wäre. Im Fort ist die Polizeiakademie untergebracht.


Ich bin dann aussen herum Richtung „Hastings Gardens“ spaziert und habe einige Utensilien einer vergangenen Meisterfeier des FC Valletta gefunden.

Inkl. noch einiger Fahrzeuge und 2-3 Bierleichen *g*
Daher der grosse Lärm und das viele Gehupe am Samstag abend.

St Johns Co-Cathedral in Valetta









Innenbereich der St Johns


Viele Flaggen des FC Valletta deuten auf eine recht grosse Verbundenheit der Fans zu Ihrem FC.
Nach einem ruppigen Aufstieg mit mindestens 2 Millionen (!!) Treppen bin ich tatsächlich bei den „Hastings Gardens“ angelangt. Und dies bei sengender Hitze und wieder leeren Trinkflaschen.

Ein Blick über die Mauer auf den Busterminal bestätigte meinen ersten Eindruck des Bus-chaos. Was für ein Wirrwarr an Bussen, Besuchern, Händlern, wild gestikulierenden Busfahrern und nervenden Touristen die nicht wussten wo einsteigen.

Langsam hatte ich nun Lust auf die Rückreise und ich mutierte von gelassenem Betrachter zum nervenden Touristen. Allerdings ziemlich schnell ging aber die Rückverwandlung vonstatten. Habe nur 4-5 Blicke gebraucht um meinen Bus zu finden.
Leider nicht ganz der Oldtimer den ich mir gewünscht habe, aber auch schon ein Veteran.
An der Spinola Bay bin ich dann ausgestiegen und zu Fuss Richtung Hotel spaziert.
Unterwegs noch eine grosse Flasche Kinney eingekauft um nicht ganz zu Verdursten.
Nach einer kleinen Siesta von 1 ½ Stunden bin ich mal auf die Suche nach meiner Schule gegangen.
Wäre ja peinlich am ersten Schultag zu spät zu kommen...

“Only 5 minutes away from your hotel you find ESE Malta...” stand im Welcome Package der Schule.
Inklusive einem genauen Plan, so man(n) ihn nicht im Hotel vergisst.


Anmerkung:

Man siehe einige Zeilen weiter oben betreffend Kartenlesen usw...







Nun ja, kann ja nicht so schwierig sein, dachte ich mir. Aber weit gefehlt.
Durch die unendlichen Strassen und Querstrassen wird aus 5 Minuten gerne mal ne halbe Stunde.

Aber ich habs doch geschafft:

Schulgebäude










Eingang









Der Leisure desk






Na ja immerhin habe ich so wieder einige Ort gesehen die ich noch interessant fand, aber auch einige die mir einfach zu laut waren.
Ich bin also Richtung St George Bay spaziert.
Unterwegs habe ich einen Felsenstrand gefunden. Nice, dachte ich. Aber einer genaueren Begutachtung wich dieses "nice" sehr schnell einem "Igitt".
Der ganze Felsen war über und über mit Glasscherbenund anderem Unrat bedeckt.
Was für eine Schande!
Weiter unten war es dann besser.
Die St Georg Bay hat so was wie einen feinen Kiesstrand. Dort war es auch sauber und ich war sicherlich nicht das letzte Mal dort.

Das einzige was mir hier gar nicht gefällt ist der Lärm. Anscheinend kann der Malteser hier nicht „normal“ Autofahren ohne die Bässe in der Stereoanlage soweit hochzufahren, dass die Fenster alle unten sein müssen, da sie sonst sicherlich bersten würden. Auch das Anfahren ohne singende Reifen scheint hier nicht bekannt zu sein. Vom wilden Gebrauch der Hupe mal ganz abzusehen.
Wer hier, jedenfalls in Paceville, Ruhe sucht ist sicherlich am falschen Platz!
Vermutlich bin ich entweder zu alt, oder bin mit der Ruhe meines gewohnten Zuhauses zu verwöhnt. Wer weiss.. *g*

Auf dem Retourweg ging ich der Spinola Bay entlang um die Webcam zu suchen die ich von zuhause immer besucht habe.




Spinola Bay in St Julians



Wunderschön zum spazieren






Leider hab ich das nicht geschafft.
Unterwegs bekam ich dann wieder mal einen Riesendurst und steuerte einem MC Donalds entgegen.
Aber ich habe mich der Versuchung tapfer entgegengestemmt und bin durstig und hungrig wieder raus.
Ich bin nun mittlerweile wieder im Hotel angekommen, habe mich mal eine Zeit lang unter die Dusche gestellt und werde bald die Hotelküche testen gehen.
Nach diesem Tag hab ich mir das verdient.

Ich habe mir Tagliatelle bestellt mit maltesischen Würstchen an Tomatensauce und getrockneten Tomaten.
Dazu ein Kännchen grünen Tee.
Als das Essen kam, bin ich leicht erschrocken.
Eine Riesenportion wurde da vor mir platziert. Geschmeckt hat es köstlich.
Diejenigen die mich kennen wissen, dass ich selten was stehen lasse aber ich hab’s einfach nicht geschafft. Und das für läppische 8 Euro.
Dass ich hier noch schreiben kann ist auch keine Selbstverständlichkeit mehr.
Obwohl ich wusste das ich einen Adapter brauche und ich diesen sogar dabei habe, konnte ich das Laptop nicht anschliessen.
Mein Reiseadapter war nur für 2 polige Stecker ausgelegt.
Man ahnt es schon: Das Laptop benötigt natürlich einen 3 poligen Anschluss.
Zum Glück hatte ich noch das amerikanische Originalkabel eingepackt. Das geht nun und der Akku lädt sich jetzt da ich diese Zeilen eintippe.
So, nun muss ich noch meine Sachen für die Schule bereitmachen und entspanne noch ein wenig vor dem TV. ( Alles nur auf Englisch oder italienisch halt)

Sehenswürdgkeiten:

Eine tolle Seite um sich über Sehenswürdigketen zu erkunden findet man hier:
http://www.visitmalta.com/includes/map/ger/popup1.html

Anreisetag 17.5.2008

Um 13 Uhr ging’s los nach Basel an den Bahnhof.
Ticket gekauft und von meiner Liebsten verabschiedet und rein in den Zug nach Zürich-Kloten an den Flughafen.
Nun ging’s los: Da ich beim Versuch mich per Internet einzuchecken einen PC Absturz hatte, wollte ich sicherlich rechzeitig am Flugplatz sein, damit falls es Probleme geben würde genug Zeit ist.





Erstaunlicherweise war aber alles kein Problem und ich hatte innert 5 Minuten eingecheckt und war auch ohne Probleme durch den Zoll gekommen.
Soweit so gut dachte ich.

Ein Blick auf die Auskunftstafel liess aber meine gute Laune ein wenig schrumpfen:

Flug KL 249 verspätet. Neue Abflugzeit 18.00, anstatt 17.40 Uhr.

Auch egal. Also, mal was zu Essen und zu Trinken organisiert.
8.50 CHF für ein Sandwich und 4.50 CHF für ein 3dl Coke. Teurer Flughafen!!
Nun ja, wenigstens was zu Essen und zu trinken. Nun hiess es die Wartezeit zu überbrücken und immer die Anzeigetafel im Auge behalten.
Nach einer Stunde Wartezeit wurde plötzlich bei meinem Flug das Gate angegeben. Also, nichts als hin. Zu den Gate „E“ fuhr ein führerloser Zug. Genial!
Eine weitere halbe Stunde später konnten wir „on Board“.
Der Flug verlief bis auf einige Turbulenzen ganz gut. Die Turbulenzen habe ich mit krampfhaftem Ausfüllen meines Rätselheftes überspielt.
Zum Glück hat niemand meine Schweissperlen, die hartnäckig an meiner Stirn kleben blieben, bemerkt.
Das Essen war halt wie meist auf den Flügen einfach, aber Ok. Es gab 3 kleine Pouletfilet mit kaltem Bohnengemüse, 1 Brötchen mit Käse und Butter, sowie einem kleinen Törtchen zum Dessert.
Die Landung war klasse, sodass es redlich verdienten Applaus gab.





Mein Koffer habe ich im 3. Anlauf dann auch gefunden und machte mich auf den Weg zur Gepäckkontrolle.
Dachte ich zumindest.

Hier die erste Zollkontrolle Maltesis

Da standen zwei Zöllner, eine Sie und ein streng schauender Mann. Vermutlich der Vorgesetzte, denk ich mal.
Es gab deren 4 Ausgänge aus der Gepäckhalle via Zollkontrolle:

- EU- Staatsangehörige
- Non EU
- So was wie nichts zu verzollen
und ein weiterer Ausgang dessen Beschriftung ich nicht deuten konnte

Die gesamte Passagierzahl steuerte natürlich frech die EU-Bürgertüre an. Als Schweizer/innen notabene.

Der Vorgesetzte fragte seine Dame zu seiner Rechten:
“Where they come from?“
Die Antwort: „I dont know. Thats not my problem“

Und durch waren alle Passagiere aus der Schweiz ohne eine Kontrolle passiert zu haben.
"That's Malta..."

Die Abholung durch Mitarbeiter der ESE Malta klappte bestens und innert 15 Min. wurde ich im Hotel Rokna abgeladen.
Müde habe ich dann meine Koffer aufs Zimmer gebracht und einigermassen eingeräumt.
Mit meiner Liebsten zuhause eine längere SMS Konversation um mitzuteilen, dass alles i O. ist und ich mit dem Zimmer und allem drum herum
zufrieden bin. Um 23 Uhr bin ich dann total erschöpft ins Bett gefallen.
Leider war an Nachtruhe irgendwie nicht wirklich zu denken, da dauernd gehupt und auf den Strassen gefeiert wurde.
Der Grund hierfür wurde mir erst am nächsten Tag in Valletta bewusst.
Dazu aber später mehr...



Zum Hotel:


Das Rokna ist ein kleines, familiär geführtes Hotel direkt neben dem Portomasso Tower gelegen.
Es besitzt 29 Zimmer. Diese sind einfach, aber sauber.
Ich habe ein Doppelzimmer zur Alleinbenützung abgekriegt. Leider ohne Balkon, aber da sehe ich nicht so tragisch.
Ich muss nur mal fragen, weshalb der Frigo nicht laufen will. Vielleicht bin ich auch zu müde ums richtig zu machen. Werde das Ding Morgen mal genauer ansehen, oder in der Lobby mal nachfragen.
So nun ist es Zeit ein wenig auszuruhen um Morgen fit zu sein.

Freitag, 16. Mai 2008

3.2.1........Los gehts




Nun steht der unmittelbare Countdown bevor.
Morgen um 17.40 Uhr geht mein Flieger ab Zürich Kloten direkt nach Malta.
Irgendwie ein komisches Gefühl...

Nach langer Zeit der Planung, Aendungen, Infos einholen und regelmässig in Arndts Forum rumschmöckern auf der gierigen Suche nach weiteren Infos, Tipps etc. steht der Start kurz bevor.
Das Wetter scheint soweit auch mitzumachen. Also eigentlich kein Grund für Nervosität.

Eigentlich....

Ich gebs zu:
Ich bin doch schon sehr nervös und angespannt.
(Meine Magenerven machen sich bemerkbar *g*)

Nun ja. Um knapp nach 14 Uhr fährt der Zug ab Basel nach Zürich.
Wie sagt man: "point of no return".



Der Flughafen von Malta hat auch eine tolle und sehr informative Webseite.
Wenns interessiert:
http://www.maltairport.com
Inkl. aktuelle Wetterkarten mit Temperaturen, Luftfeuchtigkeit, Windstärken etc.


Jetzt hoffe ich nur noch, dass ich diesen Blog auch wirklich aktuell halten kan.
Wie dies dann vor Ort von sich geht, weiss ich noch nich.
Ansonsten werde ich eine Art elektronisches Tagebuch führen und dieses dann nach meiner Rückkehr hier veröffentlichen.

We will see.....

Montag, 28. April 2008

Der Countdown läuft....

Der geneigte Leser möge mir diesen Eintrag verzeihen,aber:
Es geht bald los !!

Nicht dass ich mich in der Zwischenzeit auf die faule Haut gelegt hätte.
Es war doch noch einiges abzuklären, zu erforschen etc.

Internet:
So habe ich mich nach den Preisen für das Internet erkundigt.
Als erster Gedanke war ja, dass ich mein Laptop mitnehme.
Diesen Gedanken habe ich nun mittlerweilen wieder verworfen.

1. Gibts genügend Internetcaffee's vor Ort
2. Hat sogar die Schule ein Internetcaffe
3. Sind de Preis mitterweilen recht angenehm
4. Die Gefahr des Laptopverlustes oder eines Defektes mir einfach zu gross war.

Hypogäum in Ħal-Saflieni



Besichtigung

Die Anzahl Besucher ist streng reglementiert: Jede volle Stunde werden max. 10 Personen eingelassen. Die Tickets sind nur am betreffenden Besichtigungstag und zum vereinbarten Zeitpunkt gültig.

Die erste "Tour" ist in der Regel für Gruppen reserviert, die sich in Begleitung eines lizenzierten Touristenführers befinden.

Hal Saflieni Hypogäum
Hal Saflieni Street, Paola, Malta
Tel: (+356) 21 825579, Fax: (+356) 21 805021

Für das Hypogäum in Ħal-Saflieni muss das Ticket berets im voraus gebucht werden.

Reservationen können Online unter:
http://www.heritagemalta.org vorgenommen werden.

Ein Plan des Hypogäum findet man unter:
http://web.infinito.it/utenti/m/malta_mega_temples/hypo/plan.html


Anfahrt mit Bus No. 8, 11, 15, 26, 27 oder 29 bis zur Pfarrkirche von Paola, von dort ca. 5 Minuten Fußweg.
Bei Anreise mit dem Mietwagen den Hinweisen "Paola/Hypogeum" folgen; direkt vor Ort keine Parkmöglichkeiten.


Wandern


Zudem habe ich mich entschieden mit einer Wanderung durch Malta das Inselinnere zu "erforschen".
Von den Wanderungen die unter www.visitmalta.com/e-brochures
aufgeführt sind, habe ich mich für den "Dwejra Walk" entschieden.
Diese scheint mir recht informativ in geschichtlicher Hinsicht zu sein.Dies ist natürlich sehr subjektiv.
Das Pdf-File habe ich mitterweilen ins Deutsche übersetzt und ausgedruckt. Es soll mir als eine Art Wanderführer dienen, da auch noch viel Hintergrundwissen vermittelt wird. (Sollte jemand Interesse hat, bitte bei mir melden.)

Eine Beschreibung mit Fotos und meinen Eindrücken erfolgt dann nach der Wanderung.
So nun heissts auf die Reiseunterlagen warten und den Wetterbereicht genau im Auge zu behalten :-)

Donnerstag, 20. März 2008

Videos of Malta

Hier einige tolle Videos von Malta

copyrights liegen bei den jeweiligen Autoren, resp bei youtube.com




Karneval in Malta 2008

Freitag, 15. Februar 2008

Vernichtendes Urteil...

Garage statt Gastfamilie

In der Sonne Vokabeln büffeln, Fish 'n' Chips knabbern, nette Leute kennenlernen -
Sprachreisen sollen das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden.

Doch oft halten Veranstalter nicht, was sie versprechen.

Stiftung Warentest hat Trips nach England, Malta und Spanien untersucht.
Winzig kleine Zimmerchen, maulfaule Gastgeber und dazu Sprachunterricht mit antiquierten Methoden: Die Tester der Stiftung Warentest kamen bei ihren Recherchen zu Sprachreisen in England, Malta und Spanien zu teilweise unerfreulichen Ergebnissen. Kein Veranstalter erhielt ein Urteil, das besser als "befriedigend" war. ( Sehr bedenklich)

Vielen Sprachschüler buchen eine Unterkunft bei Gastfamilien - sei es, dass sie sich mehr Praxis beim Sprechen der Fremdsprache erhoffen oder dass sie einfach Geld sparen wollen. Oft jedoch waren unangenehme Überraschungen inklusive:


So musste ein Tester in einem 6,5-Quadratmeter kleinen Hochhauszimmer ausharren. (!!)

Statt frischem Gemüse und Vollkornbrot gab es für den Vegetarier abgepackte Donuts. Im Wohnzimmer der Gastfamilie lief pausenlos der Fernseher, und an Schlaf war erst zu denken, wenn sich die Gastgeber zu später Stunde selbst zu Bett begeben hatten. Privatsphäre? Fehlanzeige.

Auch in anderen Unterkünften mussten sich die Tester deutlich einschränken. So wurden sie in Spanien und auf Malta häufig zu sparsamem Umgang mit Wasser und Strom ermahnt. Eine Testerin musste in einer Autogarage nächtigen - der Zutritt zum eigentlichen Wohnhaus blieb ihr versagt.

Viele Gastfamilien von Sprachenschülern leben offenbar von den spärlichen Mieteinnahmen.
Dabei gilt für zahlende Gäste sogar die europäische Sprachreisenorm DIN EN 14.804.
Diese schreibt Zugang zu Küche und Bad, Stauraum für Gepäck, Tisch, Stuhl sowie ausreichende Beleuchtung und Belüftung vor. Wenn nicht einmal diese Grundvoraussetzungen erfüllt sind, sollten sich Reisende unverzüglich beim Veranstalter beschweren.

Frontalunterreicht statt Videos

Auch der Sprachunterricht ist bei fast allen Anbietern verbesserungsfähig. Hier bestimmt klassischer Frontalunterricht das Bild. Viele Lehrer verwenden stur ihre Lehrbücher und Arbeitsblätter, und lebendige Lehrmethoden wie Gruppenarbeit, Rollenspiele oder Medien kommen nur gelegentlich zum Einsatz. Lediglich die Kurse, die der Reiseveranstalter Studiosus in Spanien im Programm hat, waren etwas besser aufbereitet.

Der Unterricht findet in der Regel in Gruppen mit sechs bis zwölf Erwachsenen aus verschiedenen Ländern statt. Das Lernniveau ist trotz Einstufungstest nicht immer einheitlich. Hinzu kommt, dass meist auch einige Langzeitschüler in den Klassen sitzen, die zwei oder drei Monate Sprachurlaub am Stück absolvieren. Ihre Motivation und Disziplin lässt zuweilen zu wünschen übrig.
Das stört andere, muss aber nicht immer nachteilig sein: Eine Testerin genoss eine Woche Einzelunterricht, weil die anderen Teilnehmer ständig schwänzten.

Wer Englisch auf Malta lernen möchte, sollte eins bedenken:

Für Malteser ist Englisch nicht Mutter-, sondern nur Amtssprache.
Ihre erste Sprache ist Maltesisch - eine aus dem Arabischen stammende Sprache mit italienischen, spanischen und englischen Einsprengseln.
Das kann nicht nur in den Gastfamilien zu Verständigungsproblemen führen:
Selbst die Lehrer waren nicht immer Englisch-Muttersprachler und sprachen mit starkem Akzent.

Auch in Spanien gibt es außer dem offiziellen Kastellanisch verschiedene regionale Sprachen wie Katalonisch, Baskisch und Galizisch. Doch hier beherrschen zumindest die Lehrer meist lupenreines Hochspanisch.

Deutsche Anbieter von Sprachreisen vermitteln zum großen Teil Leistungen, die sich jeder mit etwas Zeit und Organisationstalent in den Zielorten auch selbst zusammenstellen kann. Dies könnte günstiger sein, doch hat die Buchung beim Veranstalter einen Vorteil:

Über das deutsche Reisevertragsgesetz sind die eingezahlten Beträge gesichert.
Wenn im Ausland etwas schiefgeht, kann der Kunde bei seinem deutschen Vertragspartner reklamieren.
Selbstorganisierer müssen auch selbst für ihre Rechte kämpfen und notfalls im Ausland prozessieren.

Daher folgende Tipps:


Ziele:
Überlegen Sie, welche Ziele Sie mit einer Sprachreise erreichen wollen. Wenn Sie neben der Sprache auch Land und Leute kennenlernen möchten, sollte der Unterricht nicht mehr als 20 Stunden pro Woche umfassen.

Vertrag:
Der Vertrag sollte eine genaue Leistungsbeschreibung enthalten: Schule, Kursart, Dauer und Anzahl der Stunden, Teilnehmerstärke, Freizeitangebot, Versicherungen. Die Anzahlung beträgt 10 bis 20 Prozent.

Veranstalter:
Veranstalter mit Sitz in Deutschland haben den Vorteil, dass sie deutschem Reiserecht unterliegen. Sie müssen eine Insolvenzversicherung abschließen und sind Ansprechpartner für Beschwerden. ( Gleiches gilt natürlich für Schweizer Unternehmen)

Sprachschule:
Fragen Sie nach dem Namen der Schule. Die Schule sollte staatlich anerkannt sein. Erkundigen Sie sich nach der Ausstattung. In einer Klasse sollten nicht mehr als 12 Schüler lernen.

Unterkunft:
Private Quartiere sind billig und haben den Vorteil, dass Sie Alltagskultur und Sprache unmittelbar erleben. Allerdings waren die Erfahrungen im Test selten gut.
Lassen Sie sich Sonderwünsche wie Nichtraucher, Vegetarier oder Allergiker schriftlich bestätigen.
Für einen Aufpreis stehen meist auch Hotels, Apartments und Studenten­wohnheime zur Verfügung.

Reisezeit:
Im Sommer sind touristische Ziele wie Spanien und Malta häufig überlaufen und teuer.
Außerhalb der Hauptreisezeit sind Sprachreisen oft preisgünstiger.

Aber Achtung: Im Winter kann es selbst auf Malta empfindlich kalt werden. Heizungen fehlen dort in den meisten Häusern.

Anreise:
Vom Veranstalter angebotene Flüge und Transfers sind meist teuer.
Organisieren Sie diesen Teil der Reise lieber selbst. Zu vielen europäischen Zielen fliegen Billigairlines. Über Transfer­möglich­keiten informieren die Veranstalter.

Kompletter Test ist unter:
http://www.test.de/themen/bildung-soziales/test/-Sprachreisen-fuer-Erwachsene/1617297/1617297/1621516/1621537/ nachzulesen.

Da wolen wir mal hoffen, dass mein Reisebüro besser abschneidet.
Jedenfalls ist es hier ja nicht dabei :-)

Montag, 4. Februar 2008

Freude herrscht.....

Dieser in der Schweiz wohl sehr bekannte Satz, wurde in einem
kleinen Dorf auf dem Lande ( da wohn ich nämlich) am Freitag wohl auch vernommen.
Natürlich nicht vom ursprünglich geistigen Vater dieses
Satzes,
sondern von meiner Wenigkeit.

Quelle dieser Freude war die soeben per Post eingetroffene Buchungsbestätigung.
Am Freitagmorgen bekam ich sogar eine Bestätigung meines Hotels, dass die Schule in Malta meinen Aufenthalt gebucht hatte.
Ich muss sagen: perfekter Service.
Mit der Buchung habe ich bereits beim Reisebüro angefragt, wie dies mit der Sitzplatzreservation für den Flug aussieht.
Da ich nicht gerade der Kleinste bin, wäre mir ein Platz mit etwas Beinfreiheit sehr angenehm.

Das nette unbekannte Gegenüber beim Reisebüro hat mir zugesichert, dass Sie nachfragen werde.
Leider ist eine Reservation bei Air Malta nicht möglich. Nunja ich werds die knapp 3 Stunden wohl aushalten.Villeicht habe ich ja auch Glück beim Einchecken und der Schaltermensch hat Mitleid mit mir:-)
In der Zwischenzeit habe ich nun auch die Vorauszahlung geleistet.
Nun gibts kein Zurück mehr *g* ( Wozu auch??)


Malta bereite Dich vor: Ich komme *gg*

Heute habe ich doch tatsächlich gelesen, dass es am Wochenende auf Gozo leicht geschneit hat..Auweia.
Naja ich denke den Schlitten und die Ski's muss ich im Mai nicht mitnehmen.
Ich dachte da eher an Badehosen und Sonnencreme.
Im Moment ist er mal Fasnacht angesagt. Da bleibt nicht viel Zeit um hier zu schreiben.

Den interessierten Lesern sei hier aber die Webseite der Times of Malta vorgeschlagen.
http://www.timesofmalta.com/
(sofern Ihr Englisch könnt*g*)