Montag, 2. Juni 2008

Montag, erster Schultag

Um 7 Uhr gab’s Frühstück.
Wie immer hab ich es genossen und mich auf den bevorstehenden Schultag eingestimmt.
Um 20 vor 8 bin ich dann mit meinem Beutelchen (mit Duden, Schreibblock und einigen Stiften) losmarschiert Richtung Schule.


Als ich dort ankam warteten draussen schon einige Schüler und auch einige Angehörige des Staff waren zu sehen.
Noch schnell eine geraucht um meine Nervosität zu unterdrücken und dann ab ins Abenteuer Schule.
Als erstes mussten wir einen Einstufungstest machen. War gar nicht mal so einfach alle Antworten innert Frist zu beantworten, was auch die meisten nicht geschafft hatten. Mich natürlich eingeschlossen. :-)
Um die Zwischenzeit der Korrektur zu überbrücken, wurden wir durch einige Staffmitglieder begrüsst und uns auf die wichtigsten Punkte hingewiesen.
So zum Beispiel über die Wichtigkeit der Student-card, Ausflüge die gebucht werden können, komende Aktivitäten wie den Orientierungsbummel am Nachmittag etc.
Da ich mich schon seit Sonnag selber orientiert habe, verzichtete ich darauf.

Eingeteilt wurde ich als "Intermediate", was soviel wie fortgeschrittener Anfänger heisst. Na ja.

Unsere Klasse besteht aus 1 Deutschen, 1 Belgierin und 6 Finnen/innen.
Die Finnen scheinen sich alle zu kennen und arbeiten zum Teil auch zusammen bei Zeitungen, jedoch in unterschiedlichen Ressorts.
Als erstes haben wir uns gegenseitig vorgestellt und uns mal ein bisschen beschnuppert. Das gehört halt dazu.

Als erstes war die Reihe an Raimo(nd).
Raimo arbeitet für das grösste Technikmagazin in Finnland. Er ist unter anderem für testbereichte von Autos, Fahrrädern und Motorräder zuständig. Auf diesem Gebiet ist er der Ressortleiter.

Als zweites war Timmo drann:
Timmo arbeitet als freier Journalist mit Fachgebiet Ingenieurswesen.
Also alles was mit Technik zu tun hat. Er hatte schon Artikel bis nach den USA verkauft.

Nächster was Jussi,
Jussi ist Journalist und Fotograph.Er arbeitet für einen Zeitungsverbund im Mittelwesten von Finnland.
Wobei seine Hauptarbeiter Richtung Fotograph geht.
In seiner Freizeit komponiert Jussi finnische Tangolieder. Er war der Spassvogel in unserer Gruppe.

Die Reihe war an Ailla,
Ailla arbeitet auch als Journalistin, hat aber in den staatlichen Dienst gewechselt und ist nun im Touristikbereich Ihrer Heimatstadt Tampere.

Weiter ging die Reihe zu Christina,
Christina arbeitet auch als Journalistin einer Zeitung. Sie ist für den Bereich Lifestyle, Gesundheit und Society zuständig.
Sie hat 2 hübsche kleine Töchter und lebt im Mittelteil von Finnland.

Nun zu Janna,
Janna kommt aus der selben Gegend wie Christina und war lange als Sportjournalistin für die dortige Zeitschrift gearbeitet.
Janna arbeitet nun seit einigen Wochen für das dort ansässige Lokalfernsehen.
Mit Janna konnte man sich ausgezeichnet über Eishockey unterhalten. Sie kannte sogar meinen SCB !!

Christine,

Christine kommt aus Belgien. Sie arbeitet als eine Art Mentaltesterin. Sie testet Kandidaten auf Ihre „Menschlichen Fähigkeiten“ die sich für eine Kaderstelle beworben haben. Dies ist anscheinend in Belgien häufig der Fall. Mir war so etwas bisher unbekannt

Thorsten,
Wie der Name schon verrät, kommt Thorsten aus Deutschland. Er lebt in Stuttgart, kommt aber ursprünglich aus der ehemaligen DDR.
Thorsten arbeitet bei einer Firma, die sich mit Umwelttechnologie befasst. Er ist für die Dienstleistung zuständig. ( Programmieren der Software und Einführung der Benutzer)
Diese Gruppe scheint sehr gut zu harmonieren und wir sind auch prima klargekommen.

Am Nachmittag ( 13.00 – 14.30) bin ich dann in einer andere Gruppe gekommen.
Diese scheint nichts für mich zu sein, da diese nicht wirklich harmoniert.
Es sind halt einige Studenten darunter die schon länger hier zur Schule gehen.
Wir mussten in 2er Gruppen eine Art Rätsel lösen, aber meine Tischnachbarin aus Tschechien wollte wohl nicht so recht.
Nun ja, hab ich mein Rätsel halt alleine gelöst. Sie ist nicht fertig geworden. ( Schadenfreude ist was schönes)

Als Fazit würde ich sagen, dass ich mir den Nachmittagsunterricht hätte sparen können. Der bringt mir nicht allzu viel. Vorerst jedenfalls.
Ich werde versuchen die Nachmittagsklasse zu wechseln. In eine Klasse die den Focus mehr auf Grammar gelegt hat, anstatt auf Conversation.

Heute Abend habe ich visavis meines Hotels Lebensmittel eingekauft.
Recht teuere Angelegenheit. Ich habe für Brot, etwas Fleisch, Käse, Cherrytomaten und Butter stolze 15 Euro hingeblättert. Da sind die Preise in der Schweiz ja kaum höher.

Um 21.00 Uhr würde ein Welcome-Party stattfinden in einem Nachtclub. Da ich nicht der Nachtschwärmer bin und es mir dort eh zu laut ist, bleibe ich im Hotel und schreibe nun diese Zeilen.

Morgen Nachmittag werde ich mal rumfragen wo, man hier CDs kaufen kann. Ich möchte mir eine CD von Wintermood kaufen. Dies ist eine maltesische Band die ich sehr gerne mag. Eventuell finde ich in dem grossen Einkaufscenter an der St. Georg Bay etwas.
Wettermässig hält es sich in Grenzen zwischen 22 und 24 Grad bei leicht bedecktem Himmel und etwas Wind.

Mein Abendessen habe ich nun hier auf meinem Zimmer genossen und dabei nochmals meine ersten Schulunterlagen durchgearbeitet.

Freue mich auf Samstag, an dem ich das Hypogäum in der Nähe von Paola besuchen werde. Ticket habe ich ja bereits von zuhause aus bestellt und via Internet auch bezahlt und ein Onlineticket ausdrucken können.

Abends habe ich noch einen Spaziergang ins Vergnügungsviertel gemacht.
Der einzige Zwecke scheint es, sich mit lauter Musik zu übertreffen. Wie es da drinnen Leute aushalten, ist für mich schwer nachzuvollziehen.

Wem es gefällt.

Vermutlich bin ich schon zu alt um ab solchem „Lärm“ gefallen zu finden.
Jedoch für Teenager vermutlich das Paradies auf Erden.
Ich habe einige Videosequenzen gedreht und mich dann in ruhigere Ecken davongemacht.
Als ich zum Hotelzimmer reinkam, war ich über 2 Dinge sehr froh:

- Die Klimaanlage die nun bestens funktioniert
- und der funktionierende Frigo und das darin schön kühle Kinnie

Ich war nur knapp eine Stunde weg, aber die Zimmertemperatur scheint sich in dieser Zeit drastisch erhöht zu haben.
Auch ein Schluck auf der gekühlten Kinnieflasche war eine Wohltat.
Morgen kann ich mal ausschlafen, denn ich habe erst um 9.00 Uhr Schule.

Sonntag, 2. Tag

Heute bin ich um 7.30 bereits zum Frühstück erschienen.

Dies war einfach, aber für meine Bedürfnisse ausreichend.
Ich habe das Angebot voll ausgeschöpft, da heute mein erster Tag in Valletta angesagt war.
Bei der Lobby habe ich mich gerade wegen des Frigo nachgefragt der nicht zu funktionieren scheint. Alles kein Problem, man kümmere sich darum.
Auch meine Frage wegen des Busses und der Haltestelle wurde mir mit einem Plänchen und Erklärungen wegen des Preises und den Busnummern sehr freundlich geholfen.

Anscheinend muss man hier mit der Hand wild gestikulieren um vom Busfahrer mitgenommen zu werden.
Tja man lernt nie aus.
Jedenfalls beim dritten Bus wurde ich schliesslich für 50 Cent nach Valletta mitgenommen.

Ich bin froh, muss ich auf Malta nicht meinen Fahrausweis machen, denn die Fahrweise hier.. na ja * g*
Nach einer kurzweiligen Fahrt, de ja alles genau registriert werden musste, kamen wir am Busterminal vor den Toren Valletta an.





Himmel was für ein Chaos an Bussen und Leuten hier. Aber irgendwie hatte dieses Chaos System und Charme. System dann, wenn man sich dem Chaos einfach ergibt und selbst zu einem Teil des Systems wird.
Jedenfalls habe ich die alten Busse sehr gerne gesehen. Manche sahen aus, als ob nur Farbe und Rost das Vehikel hindern würden auseinander zu fallen. Aber irgendwie fand ich sie trotzdem Klasse. Insgeheim hoffte ich auf der Rückfahrt auch einen solchen Oldtimer zu erwischen.


Beim Durchschreiten des Haupttores begann dann das Martyrium des Mario B.
Es wurde sehr heiss in diesen Strassen und Gassen und da Sonntag früh war, nirgends ein Laden mit Getränken.
Aber allen Umständen zum Trotz bin ich bewaffnet mit einem Stadtplan losgezogen.
Leider habe ich schnell festgestellt, dass an einem Sonntag hier die meisten Sehenswürdigkeiten geschlossen waren. Ich bin dann mal zu den „Lower Barracca Gardens“ marschiert, wo ich leider auch nichts zu Trinken fand. Dafür mit einer schönen Anlage und einem tollen Ausblick belohnt wurde.
Auf dem Weg zum Sonntagsmarkt bin ich dann noch zu den „Upper Barracca Gardens“ angelangt. Endlich erblickte mein Auge einen Sonnenschirm mit einer Getränkewerbung drauf. Die Erlösung!

Die Gardens sind wirklich sehr schön und man geniesst einen super Ausblick zu den „Three Cities“ hinüber.



Auch den Hafen hat man von dort gut im Überblick.
Eben, eigentlich wollte ich ja zum Sonntagsmarkt ein bisschen schmökern gehen, aber die Tücken des Stadtplanes Lesens haben mich wieder einmal eingeholt, resp. bin ich mal wieder zu total verlaufen und einige Kilometer zuviel absolviert.


Anmerkung:
Ein Schmunzeln und ein satirischer Kommentar seitens meiner Frau sei mir an dieser Stelle sicherlich gewiss.
Man(n) tut ja was man(n) kann.


Durch ein grausam stinkendes Treppenhaus (Wildpinkler lassen grüssen) bin ich wieder vor den Toren Vallettas gelandet und habe mich dort mir einer neuen Getränkeflasche eingedeckt.
Den Markt habe ich auch noch gefunden und ausser sehr vielen Leuten und einem Supergedränge war dort aber meist nur der übliche Touristenkitsch zu finden. Für jeden etwas.



So bin ich halt wieder losgezogen auf der Suche nach dem Manoel Theatre, was ich natürlich wieder mal nicht gefunden habe. Schliesslich bin ich vor dem Fort St. Elmo gelandet, dass leider nicht öffentlich zugänglich ist. Dies ist allerdings sehr schade, da dies sicherlich interessant gewesen wäre. Im Fort ist die Polizeiakademie untergebracht.


Ich bin dann aussen herum Richtung „Hastings Gardens“ spaziert und habe einige Utensilien einer vergangenen Meisterfeier des FC Valletta gefunden.

Inkl. noch einiger Fahrzeuge und 2-3 Bierleichen *g*
Daher der grosse Lärm und das viele Gehupe am Samstag abend.

St Johns Co-Cathedral in Valetta









Innenbereich der St Johns


Viele Flaggen des FC Valletta deuten auf eine recht grosse Verbundenheit der Fans zu Ihrem FC.
Nach einem ruppigen Aufstieg mit mindestens 2 Millionen (!!) Treppen bin ich tatsächlich bei den „Hastings Gardens“ angelangt. Und dies bei sengender Hitze und wieder leeren Trinkflaschen.

Ein Blick über die Mauer auf den Busterminal bestätigte meinen ersten Eindruck des Bus-chaos. Was für ein Wirrwarr an Bussen, Besuchern, Händlern, wild gestikulierenden Busfahrern und nervenden Touristen die nicht wussten wo einsteigen.

Langsam hatte ich nun Lust auf die Rückreise und ich mutierte von gelassenem Betrachter zum nervenden Touristen. Allerdings ziemlich schnell ging aber die Rückverwandlung vonstatten. Habe nur 4-5 Blicke gebraucht um meinen Bus zu finden.
Leider nicht ganz der Oldtimer den ich mir gewünscht habe, aber auch schon ein Veteran.
An der Spinola Bay bin ich dann ausgestiegen und zu Fuss Richtung Hotel spaziert.
Unterwegs noch eine grosse Flasche Kinney eingekauft um nicht ganz zu Verdursten.
Nach einer kleinen Siesta von 1 ½ Stunden bin ich mal auf die Suche nach meiner Schule gegangen.
Wäre ja peinlich am ersten Schultag zu spät zu kommen...

“Only 5 minutes away from your hotel you find ESE Malta...” stand im Welcome Package der Schule.
Inklusive einem genauen Plan, so man(n) ihn nicht im Hotel vergisst.


Anmerkung:

Man siehe einige Zeilen weiter oben betreffend Kartenlesen usw...







Nun ja, kann ja nicht so schwierig sein, dachte ich mir. Aber weit gefehlt.
Durch die unendlichen Strassen und Querstrassen wird aus 5 Minuten gerne mal ne halbe Stunde.

Aber ich habs doch geschafft:

Schulgebäude










Eingang









Der Leisure desk






Na ja immerhin habe ich so wieder einige Ort gesehen die ich noch interessant fand, aber auch einige die mir einfach zu laut waren.
Ich bin also Richtung St George Bay spaziert.
Unterwegs habe ich einen Felsenstrand gefunden. Nice, dachte ich. Aber einer genaueren Begutachtung wich dieses "nice" sehr schnell einem "Igitt".
Der ganze Felsen war über und über mit Glasscherbenund anderem Unrat bedeckt.
Was für eine Schande!
Weiter unten war es dann besser.
Die St Georg Bay hat so was wie einen feinen Kiesstrand. Dort war es auch sauber und ich war sicherlich nicht das letzte Mal dort.

Das einzige was mir hier gar nicht gefällt ist der Lärm. Anscheinend kann der Malteser hier nicht „normal“ Autofahren ohne die Bässe in der Stereoanlage soweit hochzufahren, dass die Fenster alle unten sein müssen, da sie sonst sicherlich bersten würden. Auch das Anfahren ohne singende Reifen scheint hier nicht bekannt zu sein. Vom wilden Gebrauch der Hupe mal ganz abzusehen.
Wer hier, jedenfalls in Paceville, Ruhe sucht ist sicherlich am falschen Platz!
Vermutlich bin ich entweder zu alt, oder bin mit der Ruhe meines gewohnten Zuhauses zu verwöhnt. Wer weiss.. *g*

Auf dem Retourweg ging ich der Spinola Bay entlang um die Webcam zu suchen die ich von zuhause immer besucht habe.




Spinola Bay in St Julians



Wunderschön zum spazieren






Leider hab ich das nicht geschafft.
Unterwegs bekam ich dann wieder mal einen Riesendurst und steuerte einem MC Donalds entgegen.
Aber ich habe mich der Versuchung tapfer entgegengestemmt und bin durstig und hungrig wieder raus.
Ich bin nun mittlerweile wieder im Hotel angekommen, habe mich mal eine Zeit lang unter die Dusche gestellt und werde bald die Hotelküche testen gehen.
Nach diesem Tag hab ich mir das verdient.

Ich habe mir Tagliatelle bestellt mit maltesischen Würstchen an Tomatensauce und getrockneten Tomaten.
Dazu ein Kännchen grünen Tee.
Als das Essen kam, bin ich leicht erschrocken.
Eine Riesenportion wurde da vor mir platziert. Geschmeckt hat es köstlich.
Diejenigen die mich kennen wissen, dass ich selten was stehen lasse aber ich hab’s einfach nicht geschafft. Und das für läppische 8 Euro.
Dass ich hier noch schreiben kann ist auch keine Selbstverständlichkeit mehr.
Obwohl ich wusste das ich einen Adapter brauche und ich diesen sogar dabei habe, konnte ich das Laptop nicht anschliessen.
Mein Reiseadapter war nur für 2 polige Stecker ausgelegt.
Man ahnt es schon: Das Laptop benötigt natürlich einen 3 poligen Anschluss.
Zum Glück hatte ich noch das amerikanische Originalkabel eingepackt. Das geht nun und der Akku lädt sich jetzt da ich diese Zeilen eintippe.
So, nun muss ich noch meine Sachen für die Schule bereitmachen und entspanne noch ein wenig vor dem TV. ( Alles nur auf Englisch oder italienisch halt)

Sehenswürdgkeiten:

Eine tolle Seite um sich über Sehenswürdigketen zu erkunden findet man hier:
http://www.visitmalta.com/includes/map/ger/popup1.html

Anreisetag 17.5.2008

Um 13 Uhr ging’s los nach Basel an den Bahnhof.
Ticket gekauft und von meiner Liebsten verabschiedet und rein in den Zug nach Zürich-Kloten an den Flughafen.
Nun ging’s los: Da ich beim Versuch mich per Internet einzuchecken einen PC Absturz hatte, wollte ich sicherlich rechzeitig am Flugplatz sein, damit falls es Probleme geben würde genug Zeit ist.





Erstaunlicherweise war aber alles kein Problem und ich hatte innert 5 Minuten eingecheckt und war auch ohne Probleme durch den Zoll gekommen.
Soweit so gut dachte ich.

Ein Blick auf die Auskunftstafel liess aber meine gute Laune ein wenig schrumpfen:

Flug KL 249 verspätet. Neue Abflugzeit 18.00, anstatt 17.40 Uhr.

Auch egal. Also, mal was zu Essen und zu Trinken organisiert.
8.50 CHF für ein Sandwich und 4.50 CHF für ein 3dl Coke. Teurer Flughafen!!
Nun ja, wenigstens was zu Essen und zu trinken. Nun hiess es die Wartezeit zu überbrücken und immer die Anzeigetafel im Auge behalten.
Nach einer Stunde Wartezeit wurde plötzlich bei meinem Flug das Gate angegeben. Also, nichts als hin. Zu den Gate „E“ fuhr ein führerloser Zug. Genial!
Eine weitere halbe Stunde später konnten wir „on Board“.
Der Flug verlief bis auf einige Turbulenzen ganz gut. Die Turbulenzen habe ich mit krampfhaftem Ausfüllen meines Rätselheftes überspielt.
Zum Glück hat niemand meine Schweissperlen, die hartnäckig an meiner Stirn kleben blieben, bemerkt.
Das Essen war halt wie meist auf den Flügen einfach, aber Ok. Es gab 3 kleine Pouletfilet mit kaltem Bohnengemüse, 1 Brötchen mit Käse und Butter, sowie einem kleinen Törtchen zum Dessert.
Die Landung war klasse, sodass es redlich verdienten Applaus gab.





Mein Koffer habe ich im 3. Anlauf dann auch gefunden und machte mich auf den Weg zur Gepäckkontrolle.
Dachte ich zumindest.

Hier die erste Zollkontrolle Maltesis

Da standen zwei Zöllner, eine Sie und ein streng schauender Mann. Vermutlich der Vorgesetzte, denk ich mal.
Es gab deren 4 Ausgänge aus der Gepäckhalle via Zollkontrolle:

- EU- Staatsangehörige
- Non EU
- So was wie nichts zu verzollen
und ein weiterer Ausgang dessen Beschriftung ich nicht deuten konnte

Die gesamte Passagierzahl steuerte natürlich frech die EU-Bürgertüre an. Als Schweizer/innen notabene.

Der Vorgesetzte fragte seine Dame zu seiner Rechten:
“Where they come from?“
Die Antwort: „I dont know. Thats not my problem“

Und durch waren alle Passagiere aus der Schweiz ohne eine Kontrolle passiert zu haben.
"That's Malta..."

Die Abholung durch Mitarbeiter der ESE Malta klappte bestens und innert 15 Min. wurde ich im Hotel Rokna abgeladen.
Müde habe ich dann meine Koffer aufs Zimmer gebracht und einigermassen eingeräumt.
Mit meiner Liebsten zuhause eine längere SMS Konversation um mitzuteilen, dass alles i O. ist und ich mit dem Zimmer und allem drum herum
zufrieden bin. Um 23 Uhr bin ich dann total erschöpft ins Bett gefallen.
Leider war an Nachtruhe irgendwie nicht wirklich zu denken, da dauernd gehupt und auf den Strassen gefeiert wurde.
Der Grund hierfür wurde mir erst am nächsten Tag in Valletta bewusst.
Dazu aber später mehr...



Zum Hotel:


Das Rokna ist ein kleines, familiär geführtes Hotel direkt neben dem Portomasso Tower gelegen.
Es besitzt 29 Zimmer. Diese sind einfach, aber sauber.
Ich habe ein Doppelzimmer zur Alleinbenützung abgekriegt. Leider ohne Balkon, aber da sehe ich nicht so tragisch.
Ich muss nur mal fragen, weshalb der Frigo nicht laufen will. Vielleicht bin ich auch zu müde ums richtig zu machen. Werde das Ding Morgen mal genauer ansehen, oder in der Lobby mal nachfragen.
So nun ist es Zeit ein wenig auszuruhen um Morgen fit zu sein.

Freitag, 16. Mai 2008

3.2.1........Los gehts




Nun steht der unmittelbare Countdown bevor.
Morgen um 17.40 Uhr geht mein Flieger ab Zürich Kloten direkt nach Malta.
Irgendwie ein komisches Gefühl...

Nach langer Zeit der Planung, Aendungen, Infos einholen und regelmässig in Arndts Forum rumschmöckern auf der gierigen Suche nach weiteren Infos, Tipps etc. steht der Start kurz bevor.
Das Wetter scheint soweit auch mitzumachen. Also eigentlich kein Grund für Nervosität.

Eigentlich....

Ich gebs zu:
Ich bin doch schon sehr nervös und angespannt.
(Meine Magenerven machen sich bemerkbar *g*)

Nun ja. Um knapp nach 14 Uhr fährt der Zug ab Basel nach Zürich.
Wie sagt man: "point of no return".



Der Flughafen von Malta hat auch eine tolle und sehr informative Webseite.
Wenns interessiert:
http://www.maltairport.com
Inkl. aktuelle Wetterkarten mit Temperaturen, Luftfeuchtigkeit, Windstärken etc.


Jetzt hoffe ich nur noch, dass ich diesen Blog auch wirklich aktuell halten kan.
Wie dies dann vor Ort von sich geht, weiss ich noch nich.
Ansonsten werde ich eine Art elektronisches Tagebuch führen und dieses dann nach meiner Rückkehr hier veröffentlichen.

We will see.....

Montag, 28. April 2008

Der Countdown läuft....

Der geneigte Leser möge mir diesen Eintrag verzeihen,aber:
Es geht bald los !!

Nicht dass ich mich in der Zwischenzeit auf die faule Haut gelegt hätte.
Es war doch noch einiges abzuklären, zu erforschen etc.

Internet:
So habe ich mich nach den Preisen für das Internet erkundigt.
Als erster Gedanke war ja, dass ich mein Laptop mitnehme.
Diesen Gedanken habe ich nun mittlerweilen wieder verworfen.

1. Gibts genügend Internetcaffee's vor Ort
2. Hat sogar die Schule ein Internetcaffe
3. Sind de Preis mitterweilen recht angenehm
4. Die Gefahr des Laptopverlustes oder eines Defektes mir einfach zu gross war.

Hypogäum in Ħal-Saflieni



Besichtigung

Die Anzahl Besucher ist streng reglementiert: Jede volle Stunde werden max. 10 Personen eingelassen. Die Tickets sind nur am betreffenden Besichtigungstag und zum vereinbarten Zeitpunkt gültig.

Die erste "Tour" ist in der Regel für Gruppen reserviert, die sich in Begleitung eines lizenzierten Touristenführers befinden.

Hal Saflieni Hypogäum
Hal Saflieni Street, Paola, Malta
Tel: (+356) 21 825579, Fax: (+356) 21 805021

Für das Hypogäum in Ħal-Saflieni muss das Ticket berets im voraus gebucht werden.

Reservationen können Online unter:
http://www.heritagemalta.org vorgenommen werden.

Ein Plan des Hypogäum findet man unter:
http://web.infinito.it/utenti/m/malta_mega_temples/hypo/plan.html


Anfahrt mit Bus No. 8, 11, 15, 26, 27 oder 29 bis zur Pfarrkirche von Paola, von dort ca. 5 Minuten Fußweg.
Bei Anreise mit dem Mietwagen den Hinweisen "Paola/Hypogeum" folgen; direkt vor Ort keine Parkmöglichkeiten.


Wandern


Zudem habe ich mich entschieden mit einer Wanderung durch Malta das Inselinnere zu "erforschen".
Von den Wanderungen die unter www.visitmalta.com/e-brochures
aufgeführt sind, habe ich mich für den "Dwejra Walk" entschieden.
Diese scheint mir recht informativ in geschichtlicher Hinsicht zu sein.Dies ist natürlich sehr subjektiv.
Das Pdf-File habe ich mitterweilen ins Deutsche übersetzt und ausgedruckt. Es soll mir als eine Art Wanderführer dienen, da auch noch viel Hintergrundwissen vermittelt wird. (Sollte jemand Interesse hat, bitte bei mir melden.)

Eine Beschreibung mit Fotos und meinen Eindrücken erfolgt dann nach der Wanderung.
So nun heissts auf die Reiseunterlagen warten und den Wetterbereicht genau im Auge zu behalten :-)

Donnerstag, 20. März 2008

Videos of Malta

Hier einige tolle Videos von Malta

copyrights liegen bei den jeweiligen Autoren, resp bei youtube.com




Karneval in Malta 2008

Freitag, 15. Februar 2008

Vernichtendes Urteil...

Garage statt Gastfamilie

In der Sonne Vokabeln büffeln, Fish 'n' Chips knabbern, nette Leute kennenlernen -
Sprachreisen sollen das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden.

Doch oft halten Veranstalter nicht, was sie versprechen.

Stiftung Warentest hat Trips nach England, Malta und Spanien untersucht.
Winzig kleine Zimmerchen, maulfaule Gastgeber und dazu Sprachunterricht mit antiquierten Methoden: Die Tester der Stiftung Warentest kamen bei ihren Recherchen zu Sprachreisen in England, Malta und Spanien zu teilweise unerfreulichen Ergebnissen. Kein Veranstalter erhielt ein Urteil, das besser als "befriedigend" war. ( Sehr bedenklich)

Vielen Sprachschüler buchen eine Unterkunft bei Gastfamilien - sei es, dass sie sich mehr Praxis beim Sprechen der Fremdsprache erhoffen oder dass sie einfach Geld sparen wollen. Oft jedoch waren unangenehme Überraschungen inklusive:


So musste ein Tester in einem 6,5-Quadratmeter kleinen Hochhauszimmer ausharren. (!!)

Statt frischem Gemüse und Vollkornbrot gab es für den Vegetarier abgepackte Donuts. Im Wohnzimmer der Gastfamilie lief pausenlos der Fernseher, und an Schlaf war erst zu denken, wenn sich die Gastgeber zu später Stunde selbst zu Bett begeben hatten. Privatsphäre? Fehlanzeige.

Auch in anderen Unterkünften mussten sich die Tester deutlich einschränken. So wurden sie in Spanien und auf Malta häufig zu sparsamem Umgang mit Wasser und Strom ermahnt. Eine Testerin musste in einer Autogarage nächtigen - der Zutritt zum eigentlichen Wohnhaus blieb ihr versagt.

Viele Gastfamilien von Sprachenschülern leben offenbar von den spärlichen Mieteinnahmen.
Dabei gilt für zahlende Gäste sogar die europäische Sprachreisenorm DIN EN 14.804.
Diese schreibt Zugang zu Küche und Bad, Stauraum für Gepäck, Tisch, Stuhl sowie ausreichende Beleuchtung und Belüftung vor. Wenn nicht einmal diese Grundvoraussetzungen erfüllt sind, sollten sich Reisende unverzüglich beim Veranstalter beschweren.

Frontalunterreicht statt Videos

Auch der Sprachunterricht ist bei fast allen Anbietern verbesserungsfähig. Hier bestimmt klassischer Frontalunterricht das Bild. Viele Lehrer verwenden stur ihre Lehrbücher und Arbeitsblätter, und lebendige Lehrmethoden wie Gruppenarbeit, Rollenspiele oder Medien kommen nur gelegentlich zum Einsatz. Lediglich die Kurse, die der Reiseveranstalter Studiosus in Spanien im Programm hat, waren etwas besser aufbereitet.

Der Unterricht findet in der Regel in Gruppen mit sechs bis zwölf Erwachsenen aus verschiedenen Ländern statt. Das Lernniveau ist trotz Einstufungstest nicht immer einheitlich. Hinzu kommt, dass meist auch einige Langzeitschüler in den Klassen sitzen, die zwei oder drei Monate Sprachurlaub am Stück absolvieren. Ihre Motivation und Disziplin lässt zuweilen zu wünschen übrig.
Das stört andere, muss aber nicht immer nachteilig sein: Eine Testerin genoss eine Woche Einzelunterricht, weil die anderen Teilnehmer ständig schwänzten.

Wer Englisch auf Malta lernen möchte, sollte eins bedenken:

Für Malteser ist Englisch nicht Mutter-, sondern nur Amtssprache.
Ihre erste Sprache ist Maltesisch - eine aus dem Arabischen stammende Sprache mit italienischen, spanischen und englischen Einsprengseln.
Das kann nicht nur in den Gastfamilien zu Verständigungsproblemen führen:
Selbst die Lehrer waren nicht immer Englisch-Muttersprachler und sprachen mit starkem Akzent.

Auch in Spanien gibt es außer dem offiziellen Kastellanisch verschiedene regionale Sprachen wie Katalonisch, Baskisch und Galizisch. Doch hier beherrschen zumindest die Lehrer meist lupenreines Hochspanisch.

Deutsche Anbieter von Sprachreisen vermitteln zum großen Teil Leistungen, die sich jeder mit etwas Zeit und Organisationstalent in den Zielorten auch selbst zusammenstellen kann. Dies könnte günstiger sein, doch hat die Buchung beim Veranstalter einen Vorteil:

Über das deutsche Reisevertragsgesetz sind die eingezahlten Beträge gesichert.
Wenn im Ausland etwas schiefgeht, kann der Kunde bei seinem deutschen Vertragspartner reklamieren.
Selbstorganisierer müssen auch selbst für ihre Rechte kämpfen und notfalls im Ausland prozessieren.

Daher folgende Tipps:


Ziele:
Überlegen Sie, welche Ziele Sie mit einer Sprachreise erreichen wollen. Wenn Sie neben der Sprache auch Land und Leute kennenlernen möchten, sollte der Unterricht nicht mehr als 20 Stunden pro Woche umfassen.

Vertrag:
Der Vertrag sollte eine genaue Leistungsbeschreibung enthalten: Schule, Kursart, Dauer und Anzahl der Stunden, Teilnehmerstärke, Freizeitangebot, Versicherungen. Die Anzahlung beträgt 10 bis 20 Prozent.

Veranstalter:
Veranstalter mit Sitz in Deutschland haben den Vorteil, dass sie deutschem Reiserecht unterliegen. Sie müssen eine Insolvenzversicherung abschließen und sind Ansprechpartner für Beschwerden. ( Gleiches gilt natürlich für Schweizer Unternehmen)

Sprachschule:
Fragen Sie nach dem Namen der Schule. Die Schule sollte staatlich anerkannt sein. Erkundigen Sie sich nach der Ausstattung. In einer Klasse sollten nicht mehr als 12 Schüler lernen.

Unterkunft:
Private Quartiere sind billig und haben den Vorteil, dass Sie Alltagskultur und Sprache unmittelbar erleben. Allerdings waren die Erfahrungen im Test selten gut.
Lassen Sie sich Sonderwünsche wie Nichtraucher, Vegetarier oder Allergiker schriftlich bestätigen.
Für einen Aufpreis stehen meist auch Hotels, Apartments und Studenten­wohnheime zur Verfügung.

Reisezeit:
Im Sommer sind touristische Ziele wie Spanien und Malta häufig überlaufen und teuer.
Außerhalb der Hauptreisezeit sind Sprachreisen oft preisgünstiger.

Aber Achtung: Im Winter kann es selbst auf Malta empfindlich kalt werden. Heizungen fehlen dort in den meisten Häusern.

Anreise:
Vom Veranstalter angebotene Flüge und Transfers sind meist teuer.
Organisieren Sie diesen Teil der Reise lieber selbst. Zu vielen europäischen Zielen fliegen Billigairlines. Über Transfer­möglich­keiten informieren die Veranstalter.

Kompletter Test ist unter:
http://www.test.de/themen/bildung-soziales/test/-Sprachreisen-fuer-Erwachsene/1617297/1617297/1621516/1621537/ nachzulesen.

Da wolen wir mal hoffen, dass mein Reisebüro besser abschneidet.
Jedenfalls ist es hier ja nicht dabei :-)

Montag, 4. Februar 2008

Freude herrscht.....

Dieser in der Schweiz wohl sehr bekannte Satz, wurde in einem
kleinen Dorf auf dem Lande ( da wohn ich nämlich) am Freitag wohl auch vernommen.
Natürlich nicht vom ursprünglich geistigen Vater dieses
Satzes,
sondern von meiner Wenigkeit.

Quelle dieser Freude war die soeben per Post eingetroffene Buchungsbestätigung.
Am Freitagmorgen bekam ich sogar eine Bestätigung meines Hotels, dass die Schule in Malta meinen Aufenthalt gebucht hatte.
Ich muss sagen: perfekter Service.
Mit der Buchung habe ich bereits beim Reisebüro angefragt, wie dies mit der Sitzplatzreservation für den Flug aussieht.
Da ich nicht gerade der Kleinste bin, wäre mir ein Platz mit etwas Beinfreiheit sehr angenehm.

Das nette unbekannte Gegenüber beim Reisebüro hat mir zugesichert, dass Sie nachfragen werde.
Leider ist eine Reservation bei Air Malta nicht möglich. Nunja ich werds die knapp 3 Stunden wohl aushalten.Villeicht habe ich ja auch Glück beim Einchecken und der Schaltermensch hat Mitleid mit mir:-)
In der Zwischenzeit habe ich nun auch die Vorauszahlung geleistet.
Nun gibts kein Zurück mehr *g* ( Wozu auch??)


Malta bereite Dich vor: Ich komme *gg*

Heute habe ich doch tatsächlich gelesen, dass es am Wochenende auf Gozo leicht geschneit hat..Auweia.
Naja ich denke den Schlitten und die Ski's muss ich im Mai nicht mitnehmen.
Ich dachte da eher an Badehosen und Sonnencreme.
Im Moment ist er mal Fasnacht angesagt. Da bleibt nicht viel Zeit um hier zu schreiben.

Den interessierten Lesern sei hier aber die Webseite der Times of Malta vorgeschlagen.
http://www.timesofmalta.com/
(sofern Ihr Englisch könnt*g*)

Dienstag, 29. Januar 2008

Errare humanum est....

Dem Erfinder dieses Wortspiels kann ich nur beipflichten.
(war es Sokrates nach dem Trank aus dem falschen Giftbecher?)

Die reale Bedeutung dieses Sprichwortes durfte ich letzten Mittwoch und Donnerstag erfahren.
Nach etlicher Planerei und Recherchen meinerseits, unzählig strapazierten Nerven meiner Frau andererseits, stand mit einer Sprachreise von 3 Wochen vom 19.5.08 - 7.6.2008 ja nichts mehr im Wege.

Und dann kam der besagte Mittwoch.
(Beantrage diesen "Kartenhausinsichzusammenfallenlassender Mittwoch" als Anti-Nervtag in den Kalender eintragen zu lassen)

Mein Englischlehrer erzählte mir wohlgelaunt, dass meine PEC Prüfung Mitte Juni stattfinden wird.
Genial, war mein erster Gedanke. Vom Urlaub direkt an die Prüfung.
Eigentlich ja nicht schlecht.

Aber eben Erstens kommt es anders, als man Zweitens plant.

Am Donnerstag wurde mir dann der definive Termin überbracht. Beim Anblick des Lehrers wurde ich schon nervös.
Der Termin war am Mittwoch genau in der letzten meiner geplanten Maltawoche.

"You have now a big problem" meinte der Lehrer.
Welch charmante Umschreibung für eine mittlere Katastophe.

Nun ja, langer Rede kurzer Sinn:

Alles wieder von vorne.
( Meine arme Frau hat seit diesem Tag sicherlich das eine oder andere graue Haar meinetwegen bekommen, daher: SORRY)

Fazit:
Die Eroberung Maltas durch meine Wenigkeit muss nun halt in 2 Wochen stattfinden.
Daür habe ich mir den Luxus eines Hotels gegönnt.
Meine Zelte schlage ich im Rokna Hotel in St Julians auf.
(Die Pizzen dort sollen sehr fein sein *g*)
Nach glorreichen Eroberungszügen möchte man doch gerne sein müdes Haupt auf eine luxuriöse Bettstatt niederlegen...

Und das Beste ist:
Ich hab sogar im Hotel Internet, damit ich Euch weiter mit meinem Geschreibsel auf den Wecker gehen kann :-)

So nun heissts mal wieder

Il-lejl it-tajjeb

Heisst "Gute Nacht", aber es soll mich keiner Fragen wie man sowas ausspricht *gg*

Mario,

Nebenbei, Interessante Grundwörter in Malti findet Ihr auf www.malti4u.com

Donnerstag, 10. Januar 2008

Der virtuelle Reisende erforscht Malta

Hier einige kurze Infos, die der (noch) virtuell Reisende über Malta finden konnte:


Geographische Lage:

Die maltesischen Inseln liegen im Mittelmeer etwa 95 km südlich von Sizilien, 290 km östlich von Tunesien und 360 km nördlich von Libyen am östlichen Ende der Straße von Sizilien. Die drei größten Inseln Malta (etwa 246 km²), Gozo (70 km²) und Comino (3 km²) sind bewohnt. Die Inseln sind Reste einer alten Landverbindung zwischen Afrika und Europa, die durch den etwa 11.000 v. Chr. begonnenen Meeresanstieg unterbrochen wurde. Der höchste Berg bzw. die höchste Erhebung ist der Ta' Dmejrek in den Dingli Cliffs mit 253 m über NN
.

Wasservorkommen in Malta

Malta verfügt nur über spärliche Süßwasservorkommen. Laut Angaben der UN ist es das wasserärmste Land der Welt. Aus diesem Grund wird mittlerweile die Trinkwasserversorgung aus vier Umkehrosmoseanlagen (Meerwasserentsalzungsanlagen) und einer Brauchwasseraufbereitungsanlage sichergestellt. Die Bewässerung der öffentlichen Anlagen und der Landwirtschaft erfolgt hingegen durch aufgefangenes Regenwasser und Grundwasserbrunnen. Zudem gibt es große Tanker, die mit Süßwasser nach Malta fahren und die Bevölkerung beliefern.

Städte:


Die größten Gemeinden sind (Stand 1. Januar 2005):

Birkirkara 21.676 Einwohner,
Qormi 18.230 Einwohner,
Mosta 17.789 Einwohner,
Żabbar 15.030 Einwohner,
Sliema 12.993 Einwohner,
Victoria 12.914 Einwohner und
San Ġwann 12.346 Einwohner.

Die Hauptstadt Valletta hat 7.173 Einwohner und ist damit die kleinste Hauptstadt eines EU-Landes.


Karte:

Landkarte





Leute

Die Gesamteinwohnerzahl Maltas beträgt etwa 400.000. Da die Fläche Maltas relativ klein ist, ergibt sich eine sehr hohe Bevölkerungsdichte, die bei 1.260 Personen pro Quadratkilometer liegt. Somit hat Malta die sechsthöchste Bevölkerungsdichte der Welt. 92 Prozent der Menschen leben in der Stadt.
Rund vier Prozent der auf Malta lebenden Menschen sind nicht maltesischer Nationalität, davon etwa die Hälfte Briten, also auf die Gesamtbevölkerung gerechnet zwei Prozent.
Viele Malteser verbringen ihr Arbeitsleben im Ausland – bevorzugt im englischsprachigen Raum – und kehren als Rentner nach Malta zurück.

Klima:
Auf Malta herrscht Mittelmeerklima mit warmen, trockenen Sommern und feuchten, milden Wintern. Wie für Insellagen typisch, sind die täglichen Temperaturunterschiede meistens sehr gering (5–10 °C). Es fallen circa 500 mm Niederschlag pro Jahr, wobei 80 % auf die Zeit von Oktober bis März fällt. Die Wassertemperaturen liegen zwischen 14 °C im Winter und 25 °C im Sommer.

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