Montag, 2. Juni 2008

Anreisetag 17.5.2008

Um 13 Uhr ging’s los nach Basel an den Bahnhof.
Ticket gekauft und von meiner Liebsten verabschiedet und rein in den Zug nach Zürich-Kloten an den Flughafen.
Nun ging’s los: Da ich beim Versuch mich per Internet einzuchecken einen PC Absturz hatte, wollte ich sicherlich rechzeitig am Flugplatz sein, damit falls es Probleme geben würde genug Zeit ist.





Erstaunlicherweise war aber alles kein Problem und ich hatte innert 5 Minuten eingecheckt und war auch ohne Probleme durch den Zoll gekommen.
Soweit so gut dachte ich.

Ein Blick auf die Auskunftstafel liess aber meine gute Laune ein wenig schrumpfen:

Flug KL 249 verspätet. Neue Abflugzeit 18.00, anstatt 17.40 Uhr.

Auch egal. Also, mal was zu Essen und zu Trinken organisiert.
8.50 CHF für ein Sandwich und 4.50 CHF für ein 3dl Coke. Teurer Flughafen!!
Nun ja, wenigstens was zu Essen und zu trinken. Nun hiess es die Wartezeit zu überbrücken und immer die Anzeigetafel im Auge behalten.
Nach einer Stunde Wartezeit wurde plötzlich bei meinem Flug das Gate angegeben. Also, nichts als hin. Zu den Gate „E“ fuhr ein führerloser Zug. Genial!
Eine weitere halbe Stunde später konnten wir „on Board“.
Der Flug verlief bis auf einige Turbulenzen ganz gut. Die Turbulenzen habe ich mit krampfhaftem Ausfüllen meines Rätselheftes überspielt.
Zum Glück hat niemand meine Schweissperlen, die hartnäckig an meiner Stirn kleben blieben, bemerkt.
Das Essen war halt wie meist auf den Flügen einfach, aber Ok. Es gab 3 kleine Pouletfilet mit kaltem Bohnengemüse, 1 Brötchen mit Käse und Butter, sowie einem kleinen Törtchen zum Dessert.
Die Landung war klasse, sodass es redlich verdienten Applaus gab.





Mein Koffer habe ich im 3. Anlauf dann auch gefunden und machte mich auf den Weg zur Gepäckkontrolle.
Dachte ich zumindest.

Hier die erste Zollkontrolle Maltesis

Da standen zwei Zöllner, eine Sie und ein streng schauender Mann. Vermutlich der Vorgesetzte, denk ich mal.
Es gab deren 4 Ausgänge aus der Gepäckhalle via Zollkontrolle:

- EU- Staatsangehörige
- Non EU
- So was wie nichts zu verzollen
und ein weiterer Ausgang dessen Beschriftung ich nicht deuten konnte

Die gesamte Passagierzahl steuerte natürlich frech die EU-Bürgertüre an. Als Schweizer/innen notabene.

Der Vorgesetzte fragte seine Dame zu seiner Rechten:
“Where they come from?“
Die Antwort: „I dont know. Thats not my problem“

Und durch waren alle Passagiere aus der Schweiz ohne eine Kontrolle passiert zu haben.
"That's Malta..."

Die Abholung durch Mitarbeiter der ESE Malta klappte bestens und innert 15 Min. wurde ich im Hotel Rokna abgeladen.
Müde habe ich dann meine Koffer aufs Zimmer gebracht und einigermassen eingeräumt.
Mit meiner Liebsten zuhause eine längere SMS Konversation um mitzuteilen, dass alles i O. ist und ich mit dem Zimmer und allem drum herum
zufrieden bin. Um 23 Uhr bin ich dann total erschöpft ins Bett gefallen.
Leider war an Nachtruhe irgendwie nicht wirklich zu denken, da dauernd gehupt und auf den Strassen gefeiert wurde.
Der Grund hierfür wurde mir erst am nächsten Tag in Valletta bewusst.
Dazu aber später mehr...



Zum Hotel:


Das Rokna ist ein kleines, familiär geführtes Hotel direkt neben dem Portomasso Tower gelegen.
Es besitzt 29 Zimmer. Diese sind einfach, aber sauber.
Ich habe ein Doppelzimmer zur Alleinbenützung abgekriegt. Leider ohne Balkon, aber da sehe ich nicht so tragisch.
Ich muss nur mal fragen, weshalb der Frigo nicht laufen will. Vielleicht bin ich auch zu müde ums richtig zu machen. Werde das Ding Morgen mal genauer ansehen, oder in der Lobby mal nachfragen.
So nun ist es Zeit ein wenig auszuruhen um Morgen fit zu sein.

Freitag, 16. Mai 2008

3.2.1........Los gehts




Nun steht der unmittelbare Countdown bevor.
Morgen um 17.40 Uhr geht mein Flieger ab Zürich Kloten direkt nach Malta.
Irgendwie ein komisches Gefühl...

Nach langer Zeit der Planung, Aendungen, Infos einholen und regelmässig in Arndts Forum rumschmöckern auf der gierigen Suche nach weiteren Infos, Tipps etc. steht der Start kurz bevor.
Das Wetter scheint soweit auch mitzumachen. Also eigentlich kein Grund für Nervosität.

Eigentlich....

Ich gebs zu:
Ich bin doch schon sehr nervös und angespannt.
(Meine Magenerven machen sich bemerkbar *g*)

Nun ja. Um knapp nach 14 Uhr fährt der Zug ab Basel nach Zürich.
Wie sagt man: "point of no return".



Der Flughafen von Malta hat auch eine tolle und sehr informative Webseite.
Wenns interessiert:
http://www.maltairport.com
Inkl. aktuelle Wetterkarten mit Temperaturen, Luftfeuchtigkeit, Windstärken etc.


Jetzt hoffe ich nur noch, dass ich diesen Blog auch wirklich aktuell halten kan.
Wie dies dann vor Ort von sich geht, weiss ich noch nich.
Ansonsten werde ich eine Art elektronisches Tagebuch führen und dieses dann nach meiner Rückkehr hier veröffentlichen.

We will see.....

Montag, 28. April 2008

Der Countdown läuft....

Der geneigte Leser möge mir diesen Eintrag verzeihen,aber:
Es geht bald los !!

Nicht dass ich mich in der Zwischenzeit auf die faule Haut gelegt hätte.
Es war doch noch einiges abzuklären, zu erforschen etc.

Internet:
So habe ich mich nach den Preisen für das Internet erkundigt.
Als erster Gedanke war ja, dass ich mein Laptop mitnehme.
Diesen Gedanken habe ich nun mittlerweilen wieder verworfen.

1. Gibts genügend Internetcaffee's vor Ort
2. Hat sogar die Schule ein Internetcaffe
3. Sind de Preis mitterweilen recht angenehm
4. Die Gefahr des Laptopverlustes oder eines Defektes mir einfach zu gross war.

Hypogäum in Ħal-Saflieni



Besichtigung

Die Anzahl Besucher ist streng reglementiert: Jede volle Stunde werden max. 10 Personen eingelassen. Die Tickets sind nur am betreffenden Besichtigungstag und zum vereinbarten Zeitpunkt gültig.

Die erste "Tour" ist in der Regel für Gruppen reserviert, die sich in Begleitung eines lizenzierten Touristenführers befinden.

Hal Saflieni Hypogäum
Hal Saflieni Street, Paola, Malta
Tel: (+356) 21 825579, Fax: (+356) 21 805021

Für das Hypogäum in Ħal-Saflieni muss das Ticket berets im voraus gebucht werden.

Reservationen können Online unter:
http://www.heritagemalta.org vorgenommen werden.

Ein Plan des Hypogäum findet man unter:
http://web.infinito.it/utenti/m/malta_mega_temples/hypo/plan.html


Anfahrt mit Bus No. 8, 11, 15, 26, 27 oder 29 bis zur Pfarrkirche von Paola, von dort ca. 5 Minuten Fußweg.
Bei Anreise mit dem Mietwagen den Hinweisen "Paola/Hypogeum" folgen; direkt vor Ort keine Parkmöglichkeiten.


Wandern


Zudem habe ich mich entschieden mit einer Wanderung durch Malta das Inselinnere zu "erforschen".
Von den Wanderungen die unter www.visitmalta.com/e-brochures
aufgeführt sind, habe ich mich für den "Dwejra Walk" entschieden.
Diese scheint mir recht informativ in geschichtlicher Hinsicht zu sein.Dies ist natürlich sehr subjektiv.
Das Pdf-File habe ich mitterweilen ins Deutsche übersetzt und ausgedruckt. Es soll mir als eine Art Wanderführer dienen, da auch noch viel Hintergrundwissen vermittelt wird. (Sollte jemand Interesse hat, bitte bei mir melden.)

Eine Beschreibung mit Fotos und meinen Eindrücken erfolgt dann nach der Wanderung.
So nun heissts auf die Reiseunterlagen warten und den Wetterbereicht genau im Auge zu behalten :-)

Donnerstag, 20. März 2008

Videos of Malta

Hier einige tolle Videos von Malta

copyrights liegen bei den jeweiligen Autoren, resp bei youtube.com




Karneval in Malta 2008

Freitag, 15. Februar 2008

Vernichtendes Urteil...

Garage statt Gastfamilie

In der Sonne Vokabeln büffeln, Fish 'n' Chips knabbern, nette Leute kennenlernen -
Sprachreisen sollen das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden.

Doch oft halten Veranstalter nicht, was sie versprechen.

Stiftung Warentest hat Trips nach England, Malta und Spanien untersucht.
Winzig kleine Zimmerchen, maulfaule Gastgeber und dazu Sprachunterricht mit antiquierten Methoden: Die Tester der Stiftung Warentest kamen bei ihren Recherchen zu Sprachreisen in England, Malta und Spanien zu teilweise unerfreulichen Ergebnissen. Kein Veranstalter erhielt ein Urteil, das besser als "befriedigend" war. ( Sehr bedenklich)

Vielen Sprachschüler buchen eine Unterkunft bei Gastfamilien - sei es, dass sie sich mehr Praxis beim Sprechen der Fremdsprache erhoffen oder dass sie einfach Geld sparen wollen. Oft jedoch waren unangenehme Überraschungen inklusive:


So musste ein Tester in einem 6,5-Quadratmeter kleinen Hochhauszimmer ausharren. (!!)

Statt frischem Gemüse und Vollkornbrot gab es für den Vegetarier abgepackte Donuts. Im Wohnzimmer der Gastfamilie lief pausenlos der Fernseher, und an Schlaf war erst zu denken, wenn sich die Gastgeber zu später Stunde selbst zu Bett begeben hatten. Privatsphäre? Fehlanzeige.

Auch in anderen Unterkünften mussten sich die Tester deutlich einschränken. So wurden sie in Spanien und auf Malta häufig zu sparsamem Umgang mit Wasser und Strom ermahnt. Eine Testerin musste in einer Autogarage nächtigen - der Zutritt zum eigentlichen Wohnhaus blieb ihr versagt.

Viele Gastfamilien von Sprachenschülern leben offenbar von den spärlichen Mieteinnahmen.
Dabei gilt für zahlende Gäste sogar die europäische Sprachreisenorm DIN EN 14.804.
Diese schreibt Zugang zu Küche und Bad, Stauraum für Gepäck, Tisch, Stuhl sowie ausreichende Beleuchtung und Belüftung vor. Wenn nicht einmal diese Grundvoraussetzungen erfüllt sind, sollten sich Reisende unverzüglich beim Veranstalter beschweren.

Frontalunterreicht statt Videos

Auch der Sprachunterricht ist bei fast allen Anbietern verbesserungsfähig. Hier bestimmt klassischer Frontalunterricht das Bild. Viele Lehrer verwenden stur ihre Lehrbücher und Arbeitsblätter, und lebendige Lehrmethoden wie Gruppenarbeit, Rollenspiele oder Medien kommen nur gelegentlich zum Einsatz. Lediglich die Kurse, die der Reiseveranstalter Studiosus in Spanien im Programm hat, waren etwas besser aufbereitet.

Der Unterricht findet in der Regel in Gruppen mit sechs bis zwölf Erwachsenen aus verschiedenen Ländern statt. Das Lernniveau ist trotz Einstufungstest nicht immer einheitlich. Hinzu kommt, dass meist auch einige Langzeitschüler in den Klassen sitzen, die zwei oder drei Monate Sprachurlaub am Stück absolvieren. Ihre Motivation und Disziplin lässt zuweilen zu wünschen übrig.
Das stört andere, muss aber nicht immer nachteilig sein: Eine Testerin genoss eine Woche Einzelunterricht, weil die anderen Teilnehmer ständig schwänzten.

Wer Englisch auf Malta lernen möchte, sollte eins bedenken:

Für Malteser ist Englisch nicht Mutter-, sondern nur Amtssprache.
Ihre erste Sprache ist Maltesisch - eine aus dem Arabischen stammende Sprache mit italienischen, spanischen und englischen Einsprengseln.
Das kann nicht nur in den Gastfamilien zu Verständigungsproblemen führen:
Selbst die Lehrer waren nicht immer Englisch-Muttersprachler und sprachen mit starkem Akzent.

Auch in Spanien gibt es außer dem offiziellen Kastellanisch verschiedene regionale Sprachen wie Katalonisch, Baskisch und Galizisch. Doch hier beherrschen zumindest die Lehrer meist lupenreines Hochspanisch.

Deutsche Anbieter von Sprachreisen vermitteln zum großen Teil Leistungen, die sich jeder mit etwas Zeit und Organisationstalent in den Zielorten auch selbst zusammenstellen kann. Dies könnte günstiger sein, doch hat die Buchung beim Veranstalter einen Vorteil:

Über das deutsche Reisevertragsgesetz sind die eingezahlten Beträge gesichert.
Wenn im Ausland etwas schiefgeht, kann der Kunde bei seinem deutschen Vertragspartner reklamieren.
Selbstorganisierer müssen auch selbst für ihre Rechte kämpfen und notfalls im Ausland prozessieren.

Daher folgende Tipps:


Ziele:
Überlegen Sie, welche Ziele Sie mit einer Sprachreise erreichen wollen. Wenn Sie neben der Sprache auch Land und Leute kennenlernen möchten, sollte der Unterricht nicht mehr als 20 Stunden pro Woche umfassen.

Vertrag:
Der Vertrag sollte eine genaue Leistungsbeschreibung enthalten: Schule, Kursart, Dauer und Anzahl der Stunden, Teilnehmerstärke, Freizeitangebot, Versicherungen. Die Anzahlung beträgt 10 bis 20 Prozent.

Veranstalter:
Veranstalter mit Sitz in Deutschland haben den Vorteil, dass sie deutschem Reiserecht unterliegen. Sie müssen eine Insolvenzversicherung abschließen und sind Ansprechpartner für Beschwerden. ( Gleiches gilt natürlich für Schweizer Unternehmen)

Sprachschule:
Fragen Sie nach dem Namen der Schule. Die Schule sollte staatlich anerkannt sein. Erkundigen Sie sich nach der Ausstattung. In einer Klasse sollten nicht mehr als 12 Schüler lernen.

Unterkunft:
Private Quartiere sind billig und haben den Vorteil, dass Sie Alltagskultur und Sprache unmittelbar erleben. Allerdings waren die Erfahrungen im Test selten gut.
Lassen Sie sich Sonderwünsche wie Nichtraucher, Vegetarier oder Allergiker schriftlich bestätigen.
Für einen Aufpreis stehen meist auch Hotels, Apartments und Studenten­wohnheime zur Verfügung.

Reisezeit:
Im Sommer sind touristische Ziele wie Spanien und Malta häufig überlaufen und teuer.
Außerhalb der Hauptreisezeit sind Sprachreisen oft preisgünstiger.

Aber Achtung: Im Winter kann es selbst auf Malta empfindlich kalt werden. Heizungen fehlen dort in den meisten Häusern.

Anreise:
Vom Veranstalter angebotene Flüge und Transfers sind meist teuer.
Organisieren Sie diesen Teil der Reise lieber selbst. Zu vielen europäischen Zielen fliegen Billigairlines. Über Transfer­möglich­keiten informieren die Veranstalter.

Kompletter Test ist unter:
http://www.test.de/themen/bildung-soziales/test/-Sprachreisen-fuer-Erwachsene/1617297/1617297/1621516/1621537/ nachzulesen.

Da wolen wir mal hoffen, dass mein Reisebüro besser abschneidet.
Jedenfalls ist es hier ja nicht dabei :-)

Montag, 4. Februar 2008

Freude herrscht.....

Dieser in der Schweiz wohl sehr bekannte Satz, wurde in einem
kleinen Dorf auf dem Lande ( da wohn ich nämlich) am Freitag wohl auch vernommen.
Natürlich nicht vom ursprünglich geistigen Vater dieses
Satzes,
sondern von meiner Wenigkeit.

Quelle dieser Freude war die soeben per Post eingetroffene Buchungsbestätigung.
Am Freitagmorgen bekam ich sogar eine Bestätigung meines Hotels, dass die Schule in Malta meinen Aufenthalt gebucht hatte.
Ich muss sagen: perfekter Service.
Mit der Buchung habe ich bereits beim Reisebüro angefragt, wie dies mit der Sitzplatzreservation für den Flug aussieht.
Da ich nicht gerade der Kleinste bin, wäre mir ein Platz mit etwas Beinfreiheit sehr angenehm.

Das nette unbekannte Gegenüber beim Reisebüro hat mir zugesichert, dass Sie nachfragen werde.
Leider ist eine Reservation bei Air Malta nicht möglich. Nunja ich werds die knapp 3 Stunden wohl aushalten.Villeicht habe ich ja auch Glück beim Einchecken und der Schaltermensch hat Mitleid mit mir:-)
In der Zwischenzeit habe ich nun auch die Vorauszahlung geleistet.
Nun gibts kein Zurück mehr *g* ( Wozu auch??)


Malta bereite Dich vor: Ich komme *gg*

Heute habe ich doch tatsächlich gelesen, dass es am Wochenende auf Gozo leicht geschneit hat..Auweia.
Naja ich denke den Schlitten und die Ski's muss ich im Mai nicht mitnehmen.
Ich dachte da eher an Badehosen und Sonnencreme.
Im Moment ist er mal Fasnacht angesagt. Da bleibt nicht viel Zeit um hier zu schreiben.

Den interessierten Lesern sei hier aber die Webseite der Times of Malta vorgeschlagen.
http://www.timesofmalta.com/
(sofern Ihr Englisch könnt*g*)

Dienstag, 29. Januar 2008

Errare humanum est....

Dem Erfinder dieses Wortspiels kann ich nur beipflichten.
(war es Sokrates nach dem Trank aus dem falschen Giftbecher?)

Die reale Bedeutung dieses Sprichwortes durfte ich letzten Mittwoch und Donnerstag erfahren.
Nach etlicher Planerei und Recherchen meinerseits, unzählig strapazierten Nerven meiner Frau andererseits, stand mit einer Sprachreise von 3 Wochen vom 19.5.08 - 7.6.2008 ja nichts mehr im Wege.

Und dann kam der besagte Mittwoch.
(Beantrage diesen "Kartenhausinsichzusammenfallenlassender Mittwoch" als Anti-Nervtag in den Kalender eintragen zu lassen)

Mein Englischlehrer erzählte mir wohlgelaunt, dass meine PEC Prüfung Mitte Juni stattfinden wird.
Genial, war mein erster Gedanke. Vom Urlaub direkt an die Prüfung.
Eigentlich ja nicht schlecht.

Aber eben Erstens kommt es anders, als man Zweitens plant.

Am Donnerstag wurde mir dann der definive Termin überbracht. Beim Anblick des Lehrers wurde ich schon nervös.
Der Termin war am Mittwoch genau in der letzten meiner geplanten Maltawoche.

"You have now a big problem" meinte der Lehrer.
Welch charmante Umschreibung für eine mittlere Katastophe.

Nun ja, langer Rede kurzer Sinn:

Alles wieder von vorne.
( Meine arme Frau hat seit diesem Tag sicherlich das eine oder andere graue Haar meinetwegen bekommen, daher: SORRY)

Fazit:
Die Eroberung Maltas durch meine Wenigkeit muss nun halt in 2 Wochen stattfinden.
Daür habe ich mir den Luxus eines Hotels gegönnt.
Meine Zelte schlage ich im Rokna Hotel in St Julians auf.
(Die Pizzen dort sollen sehr fein sein *g*)
Nach glorreichen Eroberungszügen möchte man doch gerne sein müdes Haupt auf eine luxuriöse Bettstatt niederlegen...

Und das Beste ist:
Ich hab sogar im Hotel Internet, damit ich Euch weiter mit meinem Geschreibsel auf den Wecker gehen kann :-)

So nun heissts mal wieder

Il-lejl it-tajjeb

Heisst "Gute Nacht", aber es soll mich keiner Fragen wie man sowas ausspricht *gg*

Mario,

Nebenbei, Interessante Grundwörter in Malti findet Ihr auf www.malti4u.com

Donnerstag, 10. Januar 2008

Der virtuelle Reisende erforscht Malta

Hier einige kurze Infos, die der (noch) virtuell Reisende über Malta finden konnte:


Geographische Lage:

Die maltesischen Inseln liegen im Mittelmeer etwa 95 km südlich von Sizilien, 290 km östlich von Tunesien und 360 km nördlich von Libyen am östlichen Ende der Straße von Sizilien. Die drei größten Inseln Malta (etwa 246 km²), Gozo (70 km²) und Comino (3 km²) sind bewohnt. Die Inseln sind Reste einer alten Landverbindung zwischen Afrika und Europa, die durch den etwa 11.000 v. Chr. begonnenen Meeresanstieg unterbrochen wurde. Der höchste Berg bzw. die höchste Erhebung ist der Ta' Dmejrek in den Dingli Cliffs mit 253 m über NN
.

Wasservorkommen in Malta

Malta verfügt nur über spärliche Süßwasservorkommen. Laut Angaben der UN ist es das wasserärmste Land der Welt. Aus diesem Grund wird mittlerweile die Trinkwasserversorgung aus vier Umkehrosmoseanlagen (Meerwasserentsalzungsanlagen) und einer Brauchwasseraufbereitungsanlage sichergestellt. Die Bewässerung der öffentlichen Anlagen und der Landwirtschaft erfolgt hingegen durch aufgefangenes Regenwasser und Grundwasserbrunnen. Zudem gibt es große Tanker, die mit Süßwasser nach Malta fahren und die Bevölkerung beliefern.

Städte:


Die größten Gemeinden sind (Stand 1. Januar 2005):

Birkirkara 21.676 Einwohner,
Qormi 18.230 Einwohner,
Mosta 17.789 Einwohner,
Żabbar 15.030 Einwohner,
Sliema 12.993 Einwohner,
Victoria 12.914 Einwohner und
San Ġwann 12.346 Einwohner.

Die Hauptstadt Valletta hat 7.173 Einwohner und ist damit die kleinste Hauptstadt eines EU-Landes.


Karte:

Landkarte





Leute

Die Gesamteinwohnerzahl Maltas beträgt etwa 400.000. Da die Fläche Maltas relativ klein ist, ergibt sich eine sehr hohe Bevölkerungsdichte, die bei 1.260 Personen pro Quadratkilometer liegt. Somit hat Malta die sechsthöchste Bevölkerungsdichte der Welt. 92 Prozent der Menschen leben in der Stadt.
Rund vier Prozent der auf Malta lebenden Menschen sind nicht maltesischer Nationalität, davon etwa die Hälfte Briten, also auf die Gesamtbevölkerung gerechnet zwei Prozent.
Viele Malteser verbringen ihr Arbeitsleben im Ausland – bevorzugt im englischsprachigen Raum – und kehren als Rentner nach Malta zurück.

Klima:
Auf Malta herrscht Mittelmeerklima mit warmen, trockenen Sommern und feuchten, milden Wintern. Wie für Insellagen typisch, sind die täglichen Temperaturunterschiede meistens sehr gering (5–10 °C). Es fallen circa 500 mm Niederschlag pro Jahr, wobei 80 % auf die Zeit von Oktober bis März fällt. Die Wassertemperaturen liegen zwischen 14 °C im Winter und 25 °C im Sommer.

What a feeling !

Dienstag, 1. Januar 2008

Happy new Year



Schon wieder ist ein ereignissreiches Jahr zu Ende gegangen und mancher denkt zurück was erreicht wurde und was nicht.
Neue Ziele werden gesteckt. ( Wie ernsthaft diese dann verfolgt werden sei dahingestellt...)

Ein Ziel habe ich nun bereits am ersten Tag des Jahres erreicht.

Nämlich Dir, der hier liest zu wünschen:


Happy new Year !!

Montag, 31. Dezember 2007

Rudeltier oder Einzelkämpfer?

Weiter stellt sich natürlich die Frage der Unterkunft.

Was soll es den sein?

Gastfamilie, Studentenwohnkeim, Appartement oder gar ins Hotel?

Ich glaube dies muss jede/r für sich beantworten und dies nach seinen Bedürfnissen abschätzen.

Ich stelle für mich die Pro und Kontra-Frage um zu einem Entscheid zu kommen:

Gastfamilie:

Pro:
- Familienanschluss gegen Heimweh
- Insiderinformationen und konkrete, einfache Hilfe
- 24h englisch sprechen
- Einblick in das wahre Leben, Traditionen und die Kultur einer Familie im Gastland

Kontra:
- Einschränkungen durch Regeln der Familie ( zB Essenszeiten, Hausordnung etc)
- persönlicher Freiraum wird evt. eingeengt.

Studentenwohnheim/ Appartement:

Pro:
- Unabhängigkeit
- Jubel und trubel
- Schnellere Kontaktmöglichkeiten ?

Kontra:
- Selbstverpflegung organisieren
- Eventuell wird weniger Englisch gesprochen wenn gleichsprachliche Mitbewohner anwesend
sind
- Jubel und Trubel
- Zustatzkosten für die Verpflegung
- Kein Einblick ins wirkliche Leben der Menschen im Gastland

Hotel:

Pro:
- Absolute Freiheit
- gewohntes Essen ( wer auf seine Bratwurst oder sonstiges nicht verzichten kann)
- eher mehr Luxus

Kontra:
- Als erstes sicherlich die Mehrkosten
- Ähnliches wie bei den Apppartements

Ich für meinen Teil werde in Malta sein um:

1. Englisch zu lernen / aufzufrischen
2. Land und Leute kennenzulernen
3. mich mit der Geschichte und Kultur des Landes zu befassen.

Daher kommt für mich nur die Gastfamilie in Frage. Klar ist es ein kleiner Sprung ins kalte Wasser, kennt man doch die Familie nicht vorher.

Aber hee: Das ist doch das Interessante daran!

Da ich nicht der Partymensch bin, werde ich mir dafür den "Luxus" eines Einzelzimmers gönnen. Dann habe ich doch auch eine Art Rückzugsmöglichkeit wenn mir danach ist.

Wie gesagt muss dies sicherlich jeder für sich entscheiden; jenachdem wie man seine Prioritäten setzt.

So nun sollte ich mal wieder etwas arbeiten, auch wenn im Moment gar wenig zu tun ist :-)

Nachtrag:

Leider wurde die Wahl der Unterkunft zum teil durch äussere Einflüsse strak eingeschränkt.

Siehe Posting "Errare humanum est"